Archiv: Grußwort

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

wng hanau 2016 9 10 11 003

was schauen Sie sich eigentlich im Urlaub alles an? Sicher die Landschaften und Menschen, Museen und Bauwerke, Flora und Fauna. Aber wenn Sie sich daran satt gesehen haben, wo schweift Ihr Blick dann hin? Manche vertiefen sich in ein Buch oder machen einfach die Augen zu – Urlaub soll ja Erholung sein. Wenn ich mich im Urlaub anfange zu langweilen, nehme ich mir gerne Zeit, um bei verschiedenen Kirchen und vor allem deren Schaukästen vorbei zu schauen. Schließlich kann man ja auch bei den „Mitbewerbern“ auf dem geistlichen Markt etwas lernen. Stößt etwas auf mein Interesse, passiert es nicht selten, dass ich den Pfarrer kontaktiere und mir mehr Informationen geben lasse. So sind einige sehr interessante und bereichernde Kontakte entstanden. 

Warum ich Ihnen das erzähle? Weil Sie in diesem Gemeindeblatt einige neue Konzepte entdecken werden, mit denen wir versuchen wollen, die Gemeinde in ihrem ganzen Altersspektrum zu erreichen und auch Interessierte anzusprechen. Ob sie bei uns wie andernorts funktionieren und das Gemeindeleben bereichern, wird sich zeigen. Aber nach der Zeit des Bauens des neuen Gemeindezentrums ist es nun an der Zeit, auch geistlich „aufzuerbauen“, wie man das früher so schön nannte. Und so wird aus den verschiedenen „hätte, sollte, würde, könnte“ endlich ein „LOS GEHT’S!“

Im Hintergrund wird parallel an einer Neugestaltung unserer Homepage im Internet gearbeitet, die nach fast 10 Jahren durchaus ein „Lifting“ gebrauchen kann. Mancher denkt sicher jetzt, wieso immer diese englischen Wörter, die deutsche Sprache ist doch ausreichend und schön. Während wir in den Predigten und anderen Äußerungen der Kirche einen hohen Wert auf die deutsche Sprache legen, müssen wir allerdings in den Angeboten auch mit Anglizismen arbeiten, da wir sonst bei der Internetsuche gerade von jungen Menschen durch alle Suchraster fallen und unauffindbar wären. 

Und es ist doch unser alles Anliegen, die Geschichte und die Werte unserer Wallonisch-Niederländischen Kirche möglichst werbend hinaus in die Welt zu tragen. Passend heißt es dazu im 1. Timotheus 6, 18-19 (Neue Genfer Übersetzung): „Ermahne sie, Gutes zu tun, freigebig zu sein und ihren Besitz mit anderen zu teilen. Wenn ihr Reichtum in solchen Taten besteht, ist das im Hinblick auf ihre Zukunft eine sichere Kapitalanlage, und sie werden das wahre Leben gewinnen.“

Herzlich grüßt Sie aus der Gärtnerstraße

Torben W. Telder, vdm - Pfarrer

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

Portrait-Pfarrer-Telder-2014-web

wenn Sie dieses Gemeindeblatt in Händen halten, ist das neue Gemeindezentrum eröffnet worden. Endlich haben wir es geschafft und das Projekt, an dem viele die letzten Jahre beteiligt waren, ist Wirklichkeit geworden. Dass Sie  dieses Gemeindeblatt fast pünktlich erhalten, grenzt nahezu an ein Wunder. 

Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass der „normale“ Gemeindealltag ohne Einschränkungen in der letzten Zeit mit der Mehrbelastung durch die Baustelle gestemmt wurde. Nebenbei haben wir noch die Konsistoriumswahl durchgeführt und die jährlichen Selbstveranlagungen auf den Weg gebracht. Dafür gilt ein besonderer  Dank den Damen im Büro, ohne die dies alles nicht möglich gewesen wäre. In den nächsten Wochen werden dann auch alle Mitarbeitenden umziehen und die neuen Räumlichkeiten mit Leben füllen.

Wie so oft in letzter Zeit schreibe ich dieses Grußwort „auf dem Sprung“ zwischen Schreibtisch, Gemeindeleben und Baustelle. Unermüdlich wurde ich dabei von dem stellvertretenden Präses-Ältesten Hans Lückhardt begleitet, der mit seinem Fachwissen und Einsatz eine große Stütze gewesen ist, wofür der Dank nicht groß genug ausfallen kann.

Sicherlich konnte ich in der vergangenen Zeit nicht allen und allem gerecht werden, wenn der Pfarrer gleichzeitig auf vielen „Hochzeiten tanzen“ muss. Wir können aber heute auf ein erfolgreiches 2015 zurückblicken, wie es die (unüblich) hier angefügte Statistik zeigt.

Es grüßt Sie herzlich zum letzten Mal aus der Steinheimer Straße

Torben W. Telder, vdm - Pfarrer

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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fast haben wir wieder ein ganzes Jahr geschafft und schon glänzen Lichter und Sterne in den Straßen und Häusern: Es geht auf Weihnachten zu. Besinnlichkeit und Hektik wechseln sich ab und lenken oftmals gerade von dem ab, um das es geht: die Geburt Jesu Christi als Heiland der Welt. „Heiland“ ist für manchen ein altertümliches Wort. Es wird theologisch gerne in Verbindung gebracht mit dem „salvator mundi“, dem Weltenretter. Dies ist aber nur bedingt richtig, denn eigentlich ist das Wort „Heiland“ aus dem mittelhochdeutschen „Heilen“ abgeleitet, will sagen: „Es geht um das Heilmachen von Dingen, die weh tun oder in Unordnung geraten sind.“ 

Blicke ich auf 2016 zurück, dann entdecke ich viele Momente, in denen es mir persönlich, sicherlich auch vielen von Ihnen und uns als Kirche, sehr gut ging. Wir konnten zusammen das neue Gemeindezentrum in der Gärtnerstraße in Dienst nehmen und auch die Büros der Verwaltung haben dort erfolgreich ihre Arbeit  aufgenommen. Auch viele der neuen Angebote, die im vergangenen Gemeindeblatt angekündigt wurden, trafen auf positive Resonanz. Zugegeben, bei manchen müssen wir etwas nachjustieren und nochmal in die „Ideenwerkstatt“ gehen. 

Aber es gab auch Augenblicke, in denen es einem die Luft zum Atmen nahm und sich die Stimmung verdüsterte. Sie lesen deshalb als Predigt in dieser Ausgabe des Gemeindeblattes eine Predigtzusammenfassung aus Anlass eines jugendlichen Suizides. Es waren mehrere bewegende Gottesdienste, zu denen wir zusammenkamen und einige Teilnehmende äußerten den Wunsch, diese Predigt und damit einmal auch nicht nur „leichte Kost“ im Gemeindeblatt nachlesen zu können.

Gerade in den vergangenen Monaten hat sich unser christlicher Glaube und damit Christus selbst für viele als „Heiland“ gezeigt. Menschen spürten Hoffnung und Zuversicht und erlebten ein besonderes Verbundenheitsgefühl. 

Das Jahr 2016 geht und das Jahr 2017 steht in den Startlöchern. Die Jahreslosung für das neue Jahr verheißt uns Neues: „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Ob wirklich alles neu und anders werden wird, wird sich zeigen. Wahrscheinlich sind wir mit vielem was bisher unseren Alltag prägt ja auch gar nicht unzufrieden. Und doch bleibt das Angebot Gottes bestehen, dass er uns in unseren Niederlagen und Rückschlägen immer wieder die Kraft geben möchte, aufzustehen und wenn es sein muss, wieder von vorne anzufangen. Deshalb feiern wir auch jedes Jahr Weihnachten: Damit wir Menschen nicht vergessen, dass es um mehr geht als  Krippenidylle und Weihnachtsmarkt. Es ist Gottes Angebot für einen neuen Anfang, neue Wege und neue Erlebnisse. 

Ihnen allen wünsche ich gesegnete Advents- und Weihnachtstage und einen guten und erfolgreichen Start in das neue Jahr 2017.

Herzlich grüßt Sie nun zum ersten Mal aus der Gärtnerstraße

Torben W. Telder, vdm - Pfarrer

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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eigentlich sollte an dieser Stelle ein anderes Grußwort stehen. Es sollte zurückblicken auf die unbeschwerte Sommer- und Herbstzeit. Natürlich sollte es auch etwas nachdenklich stimmen angesichts der Flüchtlinge, die in großer Zahl mittlerweile unter uns leben. Einmal noch durchatmen, und dann beginnt schon wieder die Advents- und Weihnachtszeit. 

Doch dann stockte der Atem, als am Abend des 13. November in Paris der Terror zuschlug und mehrere hundert Menschen in den Tod riss oder auf die Intensivstationen der Krankenhäuser brachte. Vorbei war da die Unbefangenheit und sicherlich bin ich nicht der Einzige, der seine Sicherheit in Gefahr sieht. Paris ist zwar knapp 600 Kilometer von Hanau entfernt, aber gefühlt scheint nun dieser Terror mitten unter uns angekommen zu sein. Ein Gebet von Dietrich Bonhoeffer ist mir eingefallen, das an dieser Stelle für sich selber spricht:

Kirche Frankreich 

Gott, zu Dir rufe ich in der Frühe des Tages.
Hilf mit beten
und meine Gedanken sammeln zu Dir;
ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster,
aber bei Dir ist das Licht;
ich bin einsam,
aber Du verlässt mich nicht;
ich bin kleinmütig,
aber bei Dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig,
aber bei Dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit,
aber bei Dir ist die Geduld;
ich verstehe Deine Wege nicht,
aber Du weißt den Weg für mich.

Wir sind auf dem Weg nach Weihnachten, dem Fest des Friedens. Möge Gott dafür Sorge tragen, dass es friedvolle und ruhige Zeiten werden. Und wo Menschen ihren eigenen Willen auf Kosten anderer durchzusetzen versuchen, möge Gott seine schützende Hand erheben. 

Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und die besten Wünsche für 2016

Torben W. Telder, vdm - Pfarrer

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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eine Kuh schaut Sie auf dem aktuellen Gemeindeblatt an. Saftige Weiden und glückliche Kühe passen zusammen. Aber als ich mich an meinen Schreibtisch setzte, um dieses Grußwort zu schreiben, war es wieder einmal ein fast unerträglich heißer Tag. Viele von Ihnen waren sicherlich im Urlaub, während ich zusammen mit einer Menge anderer noch nicht in Ferien gewesen bin. Zu der Kuh und der Weide treten auch Bilder von Stränden und Palmen vor mein inneres Auge.

Doch irgendetwas „störte“ diese innerliche Idylle. Mir gingen Berichte von gekenterten Flüchtlingsboten auf dem Mittelmeer durch den Kopf. Und diese erschütternden Bilder finden eine Fortsetzung in Berichten über überfüllte und teilweise menschenunwürdige Flüchtlingsunterkünfte quer durch Europa. Nicht überall werden diese Menschen mit offenen Armen willkommen geheißen. 

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