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Grußwort

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer der Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN

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 „Mache Dich auf …“ – schon neigt sich wieder ein Jahr dem Ende entgegen und wenn ich darauf zurückblicke, so war es ein sehr arbeits- und abwechslungsreiches, mit einigem Unvorhergesehenen. 

Gestartet sind wir in das Jahr 2012 nach dem Abschied aus dem Gemeindehaus in der Dammstraße, welches mittlerweile abgerissen ist und wo schon der Rohbau der Erweiterung der Kindertagesstätte steht. Die Kirchenverwaltung hat sich in ihrem Übergangsdomizil gut eingearbeitet und anscheinend war es schon immer so, wie es nun in diesen Räumen ist. Im Sommer hat Pfarrerin Lübke die Gemeinde und Stiftung verlassen. An ihren Abschied erinnern wir in diesem Heft noch einmal. Dies brachte einige Veränderung gerade in der Kinder- und Jugendarbeit mit sich, aber dank vieler helfender Hände konnten hier neue, erfolgreiche Ideen umgesetzt werden.  Das diesjährige Weinfest erfreute sich nicht nur vieler Besucher, sondern auch neue Helfer engagierten sich. Vielleicht lange nicht entdeckte Fähigkeiten kamen (neu) zum Vorschein.

 

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer der Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN

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nostalgisch kommt das neue Gemeindeblatt daher. Wieder einmal findet sich ein Jubiläum im Kalender, welches für unsere Kirche wichtig ist. In diesem Jahr jährt sich der Todestag von Landgraf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg zum vierhundertsten Mal. Auch wenn der eigentliche Todestag vor Erscheinen dieses Blattes stattfand, nämlich am 9. August, so wollen wir mit verschiedenen Veranstaltungen in den kommenden Wochen sein Leben und Wirken näher kennenlernen. Philipp Ludwig II. verdanken wir unsere Gründung und die mit ihm ausgehandelte Gründungsurkunde, die Kapitulation von 1597, hat bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren. In der Predigt anlässlich des Gedenkgottesdienstes können Sie bereits einen kleinen Überblick über die damalige Zeit erhalten.

Gleich zwei „silberne“ Jubiläen werden in den kommenden Wochen auch noch stattfinden. Das eine betrifft unseren Kirchenchor, der regelmäßig das gottesdienstliche und kirchenmusikalische Leben unserer Gemeinde bereichert. Sie dürfen auf ein Jubiläumskonzert gespannt sein. Das zweite betrifft den (internationalen) Kinder- und Jugendtreff, den die Frauen Schindler und Lehr seit der ersten Stunde vor 25 Jahren im Diakoniezentrum leiten.

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer der Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN

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ein kleiner Junge ist diexses Mal auf dem Titelblatt des aktuellen Gemeindeblattes zu sehen, der verträumt an einer Stadt baut. Natürlich ist dies eine Fotomontage, aber Kinder haben noch Träume, sich die große Welt zu (er-)bauen. Dabei geht auch immer wieder etwas schief, es muss eingerissen werden, was nicht mehr tragfähig ist oder vielleicht besser gebaut werden kann. Alles hat eben seine Zeit, wie es bereits der Prediger Salomon wusste.

Ein durchschnittlicher Mensch verbringt seine Lebenszeit mit unterschiedlichsten Dingen. Nur einige seien hier aus der Statistik genannt:
- 13 Jahre vor dem Fernseher
- 6 Monate an einer roten Ampel warten
- 1 Jahr nach verlorenen Dingen suchen
- 6 Jahre essen
- 24 Jahre fester Schlaf
- 5 Jahre Hausarbeit
- 1.800 Besuche in einem Imbiss
- Frauen 12, Männer 8 mal im Krankenhaus

Alles hat eben seine Zeit. Ist es aber auch immer sinnvolle Zeit? Wenn Kinder spielen, vergessen sie die Zeit oftmals. Sie sind so beschäftigt mit dem, was sie tun, dass sie keinen Blick auf die Uhr mehr werfen. Ich beneide die Kinder oftmals, wenn ich von einem Termin zum nächsten hetze und dann doch immer wieder hören muss, wofür ich mir keine Zeit genommen habe. Die Besuchs- und Telefonliste wird immer länger und auch das Prioritätensetzen gelingt nur bedingt. Alles hat seine Zeit, aber wann habe ich einmal Zeit für das Wesentliche im Leben, einmal für mich selbst?