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Der diesjährige Weltgebetstag am Freitag, 02. März wird von Frauen aus Surinam vorbereitet. Wo liegt denn Surinam? Es ist ein kleines Land im Nordosten Südamerikas. Dank des subtropischen Klimas wachsen im Land üppige Riesenfarne, farbenprächtige Orchideen und über 1.000 verschiedene Arten von Bäumen. 

„Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ Unter dieser Überschrift erzählen am Weltgebetstag die Christinnen von ihrem Land.

Surinam ist ein ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. In der Hauptstadt Paramaribo (UNESCO-Weltkulturerbe) steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. Die Wurzeln für Surinams vielfältige Bevölkerung liegen in der bewegten Vergangenheit des Landes. Im 17. Jahrhundert brachten erst die Briten, dann die Niederländer Surinam unter ihre Herrschaft. Nach dem Ende der Sklaverei 1863 warben die Niederländer Menschen aus Indien, China und Java als Vertragsarbeiter an. Neben europäischen Einwanderern zog es Menschen aus dem Nahen Osten und den südamerikanischen Nachbarländern nach Surinam.

Diese Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2018: Frauen unterschiedlicher Ethnien berichten aus ihrem Alltag. In Hanau laden verschiedene ökumenische Frauenteams herzlich ein, das kleinste Land in Südamerika kennen zu lernen, sich in Gebet und Handeln mit Surinams Frauen verbunden zu fühlen, zusammen mit Frauen, Männern und Kindern in mehr als 100 Ländern der Welt. Dieses Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball!