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Rückblick

Am 12. Januar bildete ein stimmungsvoller Abendgottesdienst den Auftakt zu den diesjährigen Musikalischen Abendgottesdiensten. Bezirkskantor Bernhard Zosel an der Orgel wurde mit der Oboe von Nicolas Cock-Vassiliou (hr Sinfonierchester) begleitet. Die Predigt hielt Pfarrer Telder.

Im Rahmen des Projektes „Demenzlotsen für Hanau“, das die Stiftung in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst e.V. bereits seit 2018 verfolgt, fand im November 2019 eine hochkarätige Podiumsdiskussion mit dem Titel „Altern in Würde – auch mit Demenz“ statt. Ca. 120 Interessierte waren der Einladung der Kathinka-Platzhoff-Stiftung ins Brockenhaus Hanau gefolgt, um an der Gesprächsrunde teilzunehmen. Ehrengast des Abends war Franz Müntefering, Bundesminister a.D. und jetziger Vorsitzender der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen). Mit ihm diskutierten Hanaus ehemalige Oberbürgermeisterin und Demenzlotsen-Projektpatin Margret Härtel, der amtierende Oberbürgermeister Claus Kaminsky sowie Dr. Claudia Weiland, Neurologin am Stadtklinikum Hanau. Moderiert wurde der Abend von Philipp Engel (Hessischer Rundfunk). Das enorme Interesse an dieser Veranstaltung hat klar gezeigt, dass viele Menschen mit Sorge auf die Erkrankung „Demenz“ schauen und zahlreiche Fragen dazu haben. Es wurde deutlich, dass noch viel Aufklärungsbedarf besteht, weshalb die Stiftung auch weiterhin das Thema verfolgt und mit ihrem Schulungsangebot zum „Malteser-Demenzlotsen“ einen Beitrag für die Gesellschaft leisten möchte.

So viel gelacht haben Eltern, Lehrer und alle interessierten Zuhörer wohl selten bei einem Thema, das in der Regel zu heftigen Auseinandersetzungen und Unverständnis zwischen Kindern und Erwachsenen führt. 

Moritz Becker, Gründungsmitglied von smiley e.V., ist Diplom-Sozialarbeiter/- Sozialpädagoge (FH). Er arbeitet mit Schulklassen zusammen, moderiert und hält Vorträge vor Eltern und Multiplikatoren. Im Oktober informierte er im Rahmen eines Vortrags das Auditorium in der Karl-Rehbein-Schule überaus unterhaltsam über die Mediennutzung der jungen Generation. „Ich erkläre, Sie denken“, sagt der Medienberater, der mit Originaltönen aus dem Klassenzimmer die Perspektive der Jugendlichen vermittelt und aus dieser alltäglichen Nutzung einen Ansatz im Umgang mit sozialen Medien sucht. Unbekümmertheit und Neugierde seien die Merkmale jeder jungen Generation, sie suche zudem nach Anerkennung und Aufmerksamkeit – nicht nur, aber auch in den sozialen Medien oder bei Onlinespielen. „Wollen wir das Netz verändern, müssen wir bei den Menschen ansetzen. Bei allen Risiken und Gefahren, die das Internet und soziale Medien beinhalten“, plädiert Moritz Becker für ein Heranführen an die Nutzung. Die Mechanismen seien dieselben wie in der realen Welt. Kinder brauchten die Begleitung der Eltern und Pädagogen, damit sie die Risiken einschätzen lernen. Das Internet sei so gut, wie die Menschen, die es nutzen. 

Sechs kleine Wirbelwinde aus unserer Tagesstätte für Kinder in der Dammstraße sorgten im Dezember für fröhliche Stimmung im Fischerhaus. Gemeinsam mit den Senioren wurde zunächst Kaffee und Saft getrunken und Kuchen genascht. Danach ging es gestärkt ans gemeinsame Basteln von Adventslichtern, die jeder zum Schluss mit nach Hause nehmen durfte.

Fast 60 Kinder besuchten an einem Samstag im November die KinderUni, um sich über die kleinen Plagegeister zu informieren, die es sich gerne auf unserem Körper und in unseren Wohnungen bequem machen. Die Referentin hielt zunächst eine spannende Vorlesung und räumte mit manchem Vorurteil auf. Im Anschluss gab es eine Experimentierphase mit spannenden Blicken durchs Binokular, mit vielen Versuchen und Spielen zum Thema und es wurden kleine Lavendelsäckchen als Schutzmaßnahme z.B. gegen Kleidermotten selbst hergestellt.

Zu Beginn des neuen Jahres waren alle Bewohner des Fischerhauses eingeladen, gemeinsam auf 2020 anzustoßen. Man wünschte viel Glück und ließ es sich bei einem Glas Sekt und leckerem Imbiss gut gehen.

wng hanau 2020 03 29Der vierte und letzte Block des Science Club war wieder ein voller Erfolg. Die zwölf jungen Entdecker konnten über mehrere Wochen hinweg an spannenden Projekten forschen, die sie sich selbst ausgesucht hatten. Es wurde getüftelt, skizziert, gebaut und getestet, aber auch mal gemanscht, wie z.B. bei der Herstellung von Slime. Wie bei echten Forschern wurde alles in einem Logbuch dokumentiert und fürs Nachmachen zuhause aufgeschrieben.