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Rückblick

An einem Donnerstag im Juni besuchten elf Kinder des Kindertreffs das Schloss Philippsruhe. Bei einer interessanten Märchenabenteuerreise durch das GrimmsMärchenReich konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielerisch in die Welt der Märchen eintauchen.

In der ersten Woche der Sommerferien veranstaltete die Familienakademie einen Muppet-Monster-Workshop. Unter der Anleitung des berühmten Puppenbauers und -spielers Bodo Schulte konnten 24 Kinder zwischen acht und 12 Jahren ihre eigene Klappmaulpuppe bauen. Zunächst wurde aus Schaumstoff der Kopf zugeschnitten und verklebt, anschließend wurde der Rohling mit buntem Wuschelstoff überzogen und schließlich kam noch der Hals dazu. Die Jungen und Mädchen waren mit großem Eifer dabei. Als die Puppen letztendlich ihre „Tischtennisballaugen“ bekamen und so jeweils ein eigener Charakter zu erkennen war, waren alle ganz stolz. 

Unter diesem Motto feierten Kinder und Erwachsene Anfang März in zwei verschiedenen Veranstaltungen Gottesdienst mit Pfarrerin Berezynski. Mit Slowenien stand ein Land im Mittelpunkt, das durch seine Unterschiedlichkeit bezaubert. Ein wunderschön gedeckter Tisch  lud die Besucher ein. Dieser symbolisierte die Einladung zum großen Festmahl Gottes.

In der darauffolgenden Woche stand in der Familienakademie wieder alles unter dem Motto „Kunst“. 26 Kinder schnupperten innerhalb verschiedener Disziplinen in die Kunstszene hinein. Die Woche begann zunächst mit einem Grafitti-Workshop, gefolgt von einem Bildhauerei-Workshop am Dienstag. Mittwochs besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Museum Schloss Philippsruhe und am Donnerstag verwandelten sie sich selbst in lebende Kunstwerke. Das Programm wurde fotografisch dokumentiert und am Freitag erstellten die jungen Künstler eine Vernissage, die sie anschließend ihren Familien präsentieren konnten. 

Unterwegs in Hanau auf den Spuren der Vorfahren – so erfuhren wir viel über das Leben damals und den Bau der Neustadt Hanaus. Auch die Geschichte der Entstehung unserer Kirche mit den zwei Gemeinden war sehr interessant, z. B. welche Berufe die „Fremden“ damals mitbrachten und warum sie aus ihren Ursprungsländern flüchteten. Die Fayencemalerei war auch ein Beruf, den die Zuwanderer ausübten. Daher durften alle Kinder im Anschluss an die Führung kreativ werden: Es entstanden wunderschön gestaltete, bunt bemalte Fayenceteller.

Seit 422 Jahren hat unsere Gemeinde ein Zuhause im Herzen Hanaus. Dessen wurde in einem Festgottesdienst am 2. Juni mit Feier des Heiligen Abendmahls gedacht.  Unter dem Motto „Aufbruch“ wurde an unsere Vorfahren erinnert, die sich auf den Weg machten, um in Hanau neue Wege einzuschlagen. Auch Pfarrerin Berezynski wird nun neue Wege gehen: Sie übernimmt eine eigene Pfarrstelle in der Schweiz. In diesem Gottesdienst wurde ihr offiziell „Auf Wiedersehen“ gesagt und ihr für ihre Mitarbeit in den letzten sechs Jahren herzlich gedankt. Beim anschließenden Mittagessen im Gemeindezentrum hatten die Gottesdienstbesucher reichlich Gelegenheit, sich auch persönlich von Pfarrerin Berezynski zu verabschieden.