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Rückblick

Wie jedes Jahr stand der Februar unter dem Motto „Gesundheit“. Im Rahmen der Gesundheitswoche brachten die Eltern den betreuten Jungen und Mädchen der TafKi Themen rund um den Körper, Ernährung, Gesundheit und Achtsamkeit näher. So wurden u. a. unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten wie z. B. Granatapfel, Papaya und Zuckererbsen mit allen Sinnen untersucht. Die Kinder haben geschnuppert, probiert, gefühlt und die Kerne unter einem Mikroskop begutachtet. Auch stand ein Erste-Hilfe-Kurs auf dem Programm. Das Highlight war aber sicherlich der Besuch der Kinderklinik in Hanau. Dank der Unterstützung durch Herrn Dr. Khodaverdi bekamen die Jungen und Mädchen die Möglichkeit, sich die Station anzuschauen und sogar mit dem Ultraschallgerät untersucht zu werden. 

Kurzerhand nach Indonesien entführt! Kira-Theresia Link (Assistentin der Stiftungs-Geschäftsleitung) hielt einen farbenprächtigen Vortrag über ihre letzte Fernreise und fesselte ihre Zuhörer mit vielen kleinen Details und Erläuterungen zu Land und Leuten.

Auf eine besondere Forschungsreise zum Mittelpunkt der Erde ging es bei der KinderUni am 23. März in der Hohen Landesschule. 60 Jungforscher von acht bis zwölf Jahren begaben sich auf die Suche nach den Geheimnissen der Vulkane. Wie immer stand zunächst eine Vorlesung auf dem Programm. Im Anschluss daran hatten die Kinder die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen zu erforschen, wie Vulkanausbrüche entstehen und wie sie sich auswirken. So konnten sie auf topographischen Karten bspw. mithilfe von Zuckerrübensirup simulieren, welche Städte von einem Vulkanausbruch betroffen wären. Auch der Klassiker, die Simulation eines großen Vulkanausbruchs mit Natron und Zitronensäure, durfte natürlich nicht fehlen. Insgesamt gab es acht verschiedene Experimente und die Studierenden waren mit großem Eifer bei der Sache. 

wng hanau 2019 06 07 08 28Am Rosenmontag waren die Seniorinnen und Senioren zum „fidelen Kaffeeklatsch“ eingeladen. Es gab leckere Kreppel, Kaffee und ein Gläschen Sekt, dazu lustige Witze und Musik. Ein geselliger Nachmittag, der wie im Flug verging.

In dem wöchentlich stattfindenden Kindertreff für Jungen und Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren wird den Teilnehmern immer ein buntes Programm geboten. Im vergangenen Quartal bastelten und bemalten die Kinder beispielsweise Vogelfutterstationen, die im Innenhof der Ruine aufgehängt wurden. Ein Highlight bildete der Besuch eines Tanzkurses, der nach eineinhalbstündigem intensivem Training mit einer kleinen Tanzaufführung beendet wurde.

Rund 100 Besucher – bestehend aus Eltern, Erziehern/-innen und auch Lehrern/-innen - haben sich an einem Abend im März im Schlossgartensaal der Karl-Rehbein-Schule versammelt, um den Vortrag zum Thema „Kinder im Leistungsstress – kein Burnout im Kinderzimmer“ anzuhören. 

Der Familienakademie war es in diesem Rahmen gelungen, den renommierten Bildungsforscher Professor Dr. Rainer Dollase, emeritierter Professor der Psychologie der Universität Bielefeld, zu gewinnen.

Professor Dollase gelang es in seinem lebendigen Vortrag, einen Bogen von seinen eigenen Erfahrungen als Schüler und Vater sowie seinen Erkenntnissen aus vielen Forschungsjahren über die gesellschaftlichen Werte, die zu dem erhöhten Leistungsdruck führen, zu ganz konkreten Tipps für die Eltern zu schlagen. „Wir schätzen Menschen in Deutschland vorwiegend über ihre Bildungsabschlüsse ein. Ein niedriger Bildungsabschluss und ein nicht akademischer Beruf können heute Gründe für Diskriminierungserfahrungen sein“, so Dollase. 

Damit Eltern ihre Kinder gut begleiten können, müssen sie ihnen glaubwürdige Partner sein. Generell hielt er die Eltern an, mit ihren Kindern nicht ständig über die Schule und schulische Probleme zu sprechen. Maximal 40 % der Gespräche sollten sich um schulische Themen drehen, denn es gibt im Leben der Familien noch sehr viel mehr.

Die Folien des Vortrags finden Sie auf der Homepage der Familienakademie unter www.kp-familienakademie.de/downloads.html.

wng hanau 2019 06 07 08 26Während dieses Science Clubs tüftelten und experimentierten zwölf Kinder unter anderem daran, wie man künstlichen Schnee oder essbares Slime herstellt, eine Leonardobrücke konstruiert oder womit man ein selbstgebautes Fahrzeug antreiben kann. Dabei konnten die Jungen und Mädchen an sechs Dienstagnachmittagen kreativ werden und hinterfragen, wie die Welt funktioniert.