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Rückblick

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Fast schon zur Tradition geworden, besuchten uns auch in diesem Jahr am 20. Dezember 2009 wieder die Kinder der Paul-Gerhardt- Schule aus Kahl. Dieses Mal wurde das Weihnachtsmusical „Das Super-Sonder- Angebot“ aufgeführt, welches in moderner Form die Botschaft von Jesus Christus vermittelte. Alle Beteiligten hatten viel Spaß daran. Leider war ob des einsetzenden Schneechaos der Besuch nicht ganz so gut, wie in den vergangenen Jahren.

Foto: R. Rose

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Mit viel Freude und mit großem Einsatz haben die Vorkonfirmanden und die Kinder des Kindergottesdienstes das Krippenspiel am Heiligabend aufgeführt. Auch die Aufführung auf dem Weihnachtsmarkt war ein schönes Erlebnis, obwohl bei -14°C eisige Kälte herrschte.
Ganz herzlichen Dank an alle, die mitgespielt haben oder auf andere Weise zum guten Gelingen beigetragen haben!

Foto: K. Lübke

 

wng_25Mit vielen Jagdhorn-Bläsern und einem Falken feierte die Wallonisch- Niederländische Gemeinde den Hubertus- Gottesdienst. Pfarrer Telder ging in seiner Predigt auf die Hubertus-Legende ein und zog den Bogen über das Fadenkreuz im Visier zu einem christlichen Leben im Alltag. Es spielte die Parforcehorngruppe Kraichgau- Steinsberg.

Foto: T. Barleben
In unserer Gemeinde fanden die folgenden kirchlichen Amtshandlungen statt:
2005
2006
2007
2008
2009
Taufen (4 Jungen, 5 Mädchen)
6
4
15
10
9
Konfirmationen (4 Jungen, 5 Mädchen)
11
7
8
8
9
Trauungen / Segnungen
3
0
3
3
4
Bestattungen (7 Männer, 10 Frauen)
27
24
12
19
17
Zugänge
2005
2006
2007
2008
2009
durch Taufe
6
4
15
10
9
durch Aufnahme auf Antrag
5
10
27
18
12
Abgänge
2005
2006
2007
2008
2009
durch Tod
27
24
13
18
15
durch Fortzug aus der Gemeinde
6
10
8
3
5
durch Austritt
11
10
1
2
2
Mitgliederstand am 31.12. d.J




Gemeindeglieder
1169
1119
1128
1123
1122
nachträglich durch Korrektur
./. 20
./. 11
1149
1108

wng_19In diesem Jahr feierte unsere Kirche neben dem 500. Geburtstag von Johannes Calvin auch die 400. Wiederkehr des ersten Gottesdienstes, den die französisch-sprechenden Flüchtlinge in der damals neu erbauten Wallonischen Kirche feierten. Aus diesem Anlass hatte das Konsistorium zu verschiedenen Veranstaltungen eingeladen.

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Am Donnerstag, dem eigentlichen Festtag, war der Festprediger am Bahnhof in Hannover stecken geblieben, so dass Pfarrer Telder spontan einspringen musste. Dennoch feierte die versammelte Gemeinde einen zweisprachigen Gottesdienst und wurde dabei von dem Posaunenchor Ostheim e.V. und Kantor Thies an der Orgel unterstützt. Im Anschluss trafen sich noch viele im angrenzenden Diakoniezentrum zu einem Empfang.

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Am Sonntag, dem 1. November 2009, wurde ein Festgottesdienst zur Erinnerung an den ersten wallonischen Gottesdienst und an die Reformation mit Feier des Heiligen Abendmahles gefeiert. In ihren Predigten gingen Pfarrerin Lübke und Pfarrer Telder auf die Bedeutung beider Gedenktage ein. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Solotrompeter Thorsten Reski gemeinsam mit Kantor Thies. Auch hiernach waren die Besucher zu einem Frühschoppen im Diakoniezentrum eingeladen.

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Am Sonntagnachmittag wurde im Rahmen seines Antrittskonzerts Kantor Jens-Michael Thies offiziell auf die Kantorenstelle berufen. Damit wurde eine Tradition nach über 70 Jahren wieder aufgenommen. In der gut besuchten Kirche erklangen Werke französischer Komponisten.

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Abschluss der Festwoche bildete der lebhafte Festvortrag über das Thema: „Reformiert im 21. Jahrhundert” von D. Peter Bukowski, Moderator des Reformierten Bundes in Deutschland.

Fotos: Günther/Rose

 

wng_26Die Familien der Tageseinrichtung für Kinder legten 300 € für den Verein „Sonnenkinder” zusammen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern in ärmeren Regionen der Erde zu helfen. Das Geld kommt einem Kinderheim in Cali, Kolumbien zugute, in dem 33 Mädchen und 25 Jungen unter ärmlichen Bedingungen leben. Nähere Informationen über www.sonnenkinder- ev.de Das Bild zeigt Frau Bamberger, die dem Vorstand von „Sonnenkinder” angehört mit Herrn Hitzel, Geschäftsführer der Kathinka-Platzhoff-Stiftung, Herrn Flach, Leiter der Tageseinrichtung und Pfarrerin Lübke.

Foto: Privat
wng_18Am 27. Oktober 2009 besuchten die Konfirmandinnen und Konfirmanden gemeinsam mit weiteren Jugendlichen unserer Gemeinde das Dialogmuseum in Frankfurt. Sie wurden durch verschiedene Erlebnisräume in völliger Dunkelheit geführt. Ein Raum vermittelte den Eindruck, man sei in einem Park: Man ertastete Bäume, hörte Vogelgezwitscher und Wasserplätschern. Im nächsten Raum empfing einen der Lärm einer Stadt. Man musste sich an einer Ampelkreuzung orientieren und seinen Weg an geparkten Autos entlang finden. Die Jugendlichen erlebten einen eindrükklichen Nachmittag, der sicherlich nachwirkt und sensibler macht für die Situation blinder Menschen.

Foto: P. Skorupa