Textgröße:
A- A A+

Rückblick

wng_25Mit vielen Jagdhorn-Bläsern und einem Falken feierte die Wallonisch- Niederländische Gemeinde den Hubertus- Gottesdienst. Pfarrer Telder ging in seiner Predigt auf die Hubertus-Legende ein und zog den Bogen über das Fadenkreuz im Visier zu einem christlichen Leben im Alltag. Es spielte die Parforcehorngruppe Kraichgau- Steinsberg.

Foto: T. Barleben

wng_19In diesem Jahr feierte unsere Kirche neben dem 500. Geburtstag von Johannes Calvin auch die 400. Wiederkehr des ersten Gottesdienstes, den die französisch-sprechenden Flüchtlinge in der damals neu erbauten Wallonischen Kirche feierten. Aus diesem Anlass hatte das Konsistorium zu verschiedenen Veranstaltungen eingeladen.

wng_20

Am Donnerstag, dem eigentlichen Festtag, war der Festprediger am Bahnhof in Hannover stecken geblieben, so dass Pfarrer Telder spontan einspringen musste. Dennoch feierte die versammelte Gemeinde einen zweisprachigen Gottesdienst und wurde dabei von dem Posaunenchor Ostheim e.V. und Kantor Thies an der Orgel unterstützt. Im Anschluss trafen sich noch viele im angrenzenden Diakoniezentrum zu einem Empfang.

wng_21

Am Sonntag, dem 1. November 2009, wurde ein Festgottesdienst zur Erinnerung an den ersten wallonischen Gottesdienst und an die Reformation mit Feier des Heiligen Abendmahles gefeiert. In ihren Predigten gingen Pfarrerin Lübke und Pfarrer Telder auf die Bedeutung beider Gedenktage ein. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Solotrompeter Thorsten Reski gemeinsam mit Kantor Thies. Auch hiernach waren die Besucher zu einem Frühschoppen im Diakoniezentrum eingeladen.

wng_22

wng_24

Am Sonntagnachmittag wurde im Rahmen seines Antrittskonzerts Kantor Jens-Michael Thies offiziell auf die Kantorenstelle berufen. Damit wurde eine Tradition nach über 70 Jahren wieder aufgenommen. In der gut besuchten Kirche erklangen Werke französischer Komponisten.

wng_23

Abschluss der Festwoche bildete der lebhafte Festvortrag über das Thema: „Reformiert im 21. Jahrhundert” von D. Peter Bukowski, Moderator des Reformierten Bundes in Deutschland.

Fotos: Günther/Rose

 

wng_14Das Erntedankfest am 04.10.2009 feierte die Gemeinde mit den neuen Vorkonfirmanden, die sich bei der Dialogpredigt einbrachten. Die Kinder der Blockflötengruppen von Frau Neudecker sorgten gemeinsam mit Kantor Thies an der Orgel für die musikalische Begleitung. In Anschluss an den Gottesdienst war die Gemeinde zum Eintopf-Essen eingeladen.

Fotos: F. Günther

wng_15

wng_16

wng_18Am 27. Oktober 2009 besuchten die Konfirmandinnen und Konfirmanden gemeinsam mit weiteren Jugendlichen unserer Gemeinde das Dialogmuseum in Frankfurt. Sie wurden durch verschiedene Erlebnisräume in völliger Dunkelheit geführt. Ein Raum vermittelte den Eindruck, man sei in einem Park: Man ertastete Bäume, hörte Vogelgezwitscher und Wasserplätschern. Im nächsten Raum empfing einen der Lärm einer Stadt. Man musste sich an einer Ampelkreuzung orientieren und seinen Weg an geparkten Autos entlang finden. Die Jugendlichen erlebten einen eindrükklichen Nachmittag, der sicherlich nachwirkt und sensibler macht für die Situation blinder Menschen.

Foto: P. Skorupa
wng_13Die Frauengruppe unserer Gemeinde besuchte am 28.09.2009 die Frankfurter Buchmesse. Trotz der zigtausend Bücher und der Schwierigkeit, sich entscheiden zu müssen, ob man erst zu den Sachbüchern, der Belletristik oder zu den Kinderbüchern gehen soll, fanden alle Frauen doch das, was sie suchten. Es war ein sehr interessanter Tag und nächstes Jahr werden wir wieder dabei sein.

Foto: I. Schindler
wng_17Den zahlreichen Besuchern gefiel der Abendgottesdienst am 11.10.2009 mit den musikalischen Einlagen von Frau Tyshayeva sehr. Für die Künstlerin war es das erste Mal, dass sie ihr Können in einem Gottesdienst zeigte - und aufgrund der guten Resonanz, sicher nicht das letzte Mal.

Foto: K. Lübke
wng_12Unter jedem Grabstein liegt ein Stückchen Weltgeschichte, davon konnte sich jeder überzeugen, der mit Pfarrer Telder eine Führung über den Friedhof machte. Nach einer Andacht in der Trauerhalle, begab sich eine Gruppe interessierter Gemeindemitglieder und Freunde von der Trauerhalle über den ganzen Friedhof bis zur Grabstätte der Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg. An einigen Grabstätten, an denen es durch künstlerische Gestaltung Hoffnungs- und Vertrauensbilder zu entdecken gab, erklärte Herr Telder anhand biblischer Texte die Bedeutung der Grabstätten. Zum Abschluss wurde zusammen gebetet.

Foto: P. Jäger