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Predigten

Liebe Schwestern und Brüder im HERRN,
liebe Gäste im Tempel unseres Glaubens,
werte Konsistoriale im Apostelamt unserer Kirche!

„Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!“ So soll es in diesem Jahr über unserem Gemeindegründungsfest stehen. So ähnlich war es auch eben im Anspiel mit Zachäus: Er ließ nicht eher locker, bis er Jesus sehen konnte, bis er sein Leben in seinem Schein neu gestalten konnte.

Liebe Gemeindeglieder und Gäste,
sehr geehrte Vertreter der weltlichen Obrigkeit,
Geschwister im Geistlichen Amt,
Schwestern und Brüder im HERRN,

wie fängt man am besten eine Ansprache zur Inbetriebnahme eines neuen Gemeindezentrums an? Mit den Flops, damit es nur besser werden kann? Oder mit den Tops, damit am Ende die Missgeschicke nicht so sehr ins Gewicht fallen? Oder fängt man an, als der erste Gedanke an ein neues Gemeindezentrum geboren wurde? 

Liebe Schwestern und Brüder im HERRN,
liebe Gäste im Tempel unseres Glaubens,

während die Kinder nebenan nun Masken basteln dürfen, wollen wir etwas nachdenklicher werden und einmal auf das bunte Treiben schauen, was so um uns herum passiert. Heute jedoch sehen wir eigentlich nur auf uns selbst. Fasching und Kostümierungen aus Schminke, lustigen Klamotten und Masken gehören ja zusammen. Gerade hinter einer Maske kann man sich so schön verstecken und wohl die Hochkultur der Maskerade gibt es dieser Tage in Venedig. Oder gibt es sie doch eher woanders und wann anders ?

(Predigttext: Genesis 28, 10-22)

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

„ein Traum vom Leben“ – so heißt das Motto unseres heutigen Gottesdienstes. Träume gibt es viele. Deshalb sagt der Volksmund gerne auch „Träume sind Schäume“. Aber welchen Traum würden Sie träumen, wenn Sie wüssten, dass Sie nicht scheitern würden, dass Ihnen alle Türen im Leben offen stünden und dass Sie erreichen könnten, wonach Sie sich schon immer sehnten?

Predigttext aus Jona 2, 1 – 11

Liebe Schwestern und Brüder im HERRN,
liebe Gäste im Tempel unseres Glaubens,
werte Konsistoriale im Apostelamt unserer Kirche,

das Gebet des Jona zur Grundlage einer Predigt am Gemeindegründungsfest zu nehmen, überrascht vielleicht einige von Ihnen. Vielleicht hätten Sie lieber einen dogmatischen Text des Apostels Paulus gehabt, theologisch mit einer schönen Tiefe. Aber vielleicht auch so tiefgehend, dass Sie innerlich in den seligen Kirchenschlaf verfallen wären, wie es ja auch einst Eutyches erging, der einschlief und aus dem Fenster fiel, als Paulus mit seiner Predigt einfach kein Ende fand. Was für eine Blamage für den Apostel!