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Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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eine Friedenstaube als Titelbild des aktuellen Gemeindeblattes verwundert vielleicht manchen. Und auch der Bibelvers mit den Schwertern, die zu Pflugscharen werden, erinnert an Hammer und Sichel aus kommunistischen Zeiten. Wieso eine solche Bildwahl? Im Jahr 2014 wird vielerorts an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht. Das ganze letzte Jahrhundert war von verschiedenen Kriegen geprägt und wir dürfen nicht dankbar genug sein, dass zumindest in Mitteleuropa seit Ende des Zweiten Weltkrieges Friede herrscht, der an den Grenzen Europas und darüber hinaus sehr zerbrechlich ist. Scheinbar lernen manche Völker mehr aus der Vergangenheit als andere und bemühen sich, sich für Frieden zu engagieren. „Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ Wer aus der Vergangenheit seine Schlüsse zieht, lernt, was dem Frieden dient. Ein Schwerpunkt dieses Gemeindeblattes ist deshalb ein Rückblick auf die Kriegszeit 1914-1918. Es ist interessant, wie die Menschen damals die Zeit erlebt haben und wie sich dies in den Chroniken und Protokollen unserer Kirche niedergeschlagen hat.

Als dieses Gemeindeblatt in Vorbereitung war, wurden die ersten Bauverträge für das neue Gemeindezentrum unterschrieben und es wurde in Aussicht gestellt, dass noch vor Juni die ersten Bagger in der Gärterstraße rollen. (Vielleicht also sehen wir schon erste Bauschritte, wenn das Gemeindeblatt ausgeliefert wird.) Ab den kommenden Gemeindeblättern werden wir Sie dann über Baufortschritte informieren und auch über den jeweils aktuellen Spendenstand. 

Während des Sommers finden wieder zahlreiche Veranstaltungen in Gemeinde und Kathinka-Platzhoff-Stiftung statt, zu denen ich Sie herzlich einlade und auf die Sie auf den folgenden Seiten neugierig gemacht werden. Besonders möchte ich Sie auf die Veranstaltungsreihe „Kultur in der Ruine“ aufmerksam machen, die einmal mehr den wallonischen Innenhof mit Leben füllen wird. Ein Flyer liegt diesem Heft bei.

Ich wünsche Ihnen für die kommenden drei Monate viele sonnige Tage und fröhliche Stunden. Und sollte es einmal regnen, dann suchen Sie den Regenbogen am Himmel, der uns daran erinnert, als Gott ihn nach der Sintflut als Bundeszeichen des Friedens in den Himmel gestellt hat. Wenn Sie sich dann auf den Weg in den Sommerurlaub machen, möge Gott Acht haben auf Ihre Wege und Ihre Lieben!

Es grüßt Sie herzlich aus der Steinheimer Straße.

Ihr Pfr. Torben W. Telder