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Rückblick

Das zweite Osterfest, das so ganz anders als die Jahre zuvor gefeiert wurde. Auch in diesem Jahr konnten wir nicht wie gewohnt die Ostertage begehen. Gründonnerstag, Virgil an Karfreitag und das traditionelle Osterfrühstück fielen den Corona-Richtlinien zum Opfer. Aber wir haben uns trotzdem bemüht, die Feiertage entsprechend zu gestalten. An Karfreitag feierten wir einen traditionellen Abendmahls-Gottesdienst mit Einmalkelchen und Ostersonntag haben wir mit der aufgehenden Sonne die Auferstehung in einem Frühgottesdienst gefeiert. Als Überraschung erhielten alle Gottesdienstbesucher von der Diakonie ein liebevoll verpacktes Osterfrühstückspäckchen für das heimische Frühstück. Und für all diejenigen, die sich nicht auf den Weg machen wollten gab es eine Online-Andacht zum Mitfeiern.

Auch in diesem Jahr wurde in einem Gottesdienst der Zerstörung Hanaus vor 76 Jahren gedacht. Im Anschluss an den Gedenkgottesdienst legten die Stadtverordnetenvorsteherin und das Moderamen Kränze am Mahnmal nieder.

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Auch in diesem Jahr durften die Konfirmanden ihr erlerntes Wissen und Denken in einem schriftlichen Text „bezeugen“. Wegen Corona hatte sich der Termin mehrmals verschoben, fand aber schließlich zwei Wochen vor der Konfirmation mit viel Abstand statt. Abschreiben war da schwierig ☺.

Zum Jahrestag der Attentate von Hanau hatten sich die jüdische Gemeinde, die römisch-katholische und wallonisch-niederländische Kirche am Denkmal des Landgrafen Philipp Ludwig II zu Hanau-Münzenberg versammelt. Im Zentrum stand eine Erinnerung an die Toleranz und das friedvolle Miteinander der Stadtgesellschaft. Dafür wurde aus den Gründungsurkunden der jeweiligen Religionsgemeinschaften Abschnitte verlesen. Die Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck las einzelne Paragrafen des Grundgesetzes, die die Teilnehmenden an ihre Verantwortung und Rechte erinnerten und eigentlich solche Attentate undenkbar erscheinen lassen.

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Aufgrund der Covid 19-Vorschriften musste die für Pfingstsonntag geplante Konfirmation verschoben werden. In zwei Gruppen wurden die Konfirmandinnen und Konfirmanden am 6. September und am 13. September eingesegnet. Drei Konfirmanden erhalten im nächsten Jahr ihre Einsegnung. Das Foto entstand während des Vorstellungsgottesdienstes mit allen Konfirmanden zusammen.

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Von links nach rechts: Laura Bussian, Anne Fecht (nächstes Jahr), Hauke Daniels, Jana-Kristin Bahn, Leander Half, Cosima Ludwig, Pfarrer Telder, Marie Störkel, Eric Paul, Annalena Hamburger (nächstes Jahr), Jara Herbert

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Im August begannen wieder unsere Angebote für die Kinder wieder. In kleineren Gruppen, mit speziellem Hygienekonzept, spielten, bastelten und bauten sich ungefähr zwanzig Kinder in sechs Gruppen durch die Geschichten des Alten Testaments. Von der Schöpfung bis zu Josef folgten Kinder und Mütter den Erzählungen und warteten gespannt auf das nächste Abenteuer. Jetzt hoffen wir, dass wir trotz Einschränkungen auch im Winter weiter machen und die schöne gemeinsame Zeit genießen können.