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Besondere Gottesdienste

Am 5. Dezember, dem zweiten Advent, ist es wieder soweit. Im 10:00 Uhr-Gottesdienst erwarten wir den Besuch des Nikolauses. Sicherlich wird er für alle braven Kinder eine Überraschung in seinem Sack haben.

Die Gottesdienste am Heiligen Abend bereiten uns wieder einmal Kopfzerbrechen. Ein Krip- penspiel mit Kindern erscheint uns als unsicher, da es ärgerlich wäre, wenn einzelne Darsteller wegen eines Coronaverdachts kurzfristig ausfallen könnten. Wir werden uns eine andere Form des Krippenspiels überlegen. Die Rückmeldungen im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass Gottesdienste im Gemeindezentrum nicht wirklich angenommen wurden.

Deshalb hat das Konsistorium beschlossen, in diesem Jahr drei Gottesdienste in der Kirche anzubieten. Die ersten beiden Gottesdienste sollen offen für alle sein, unterliegen deshalb aber strengeren Hygiene-Auflagen (max. 40 Haushalte bei bis zu 100 Personen). Ob für die Christvesper eine andere Regelung gefunden wird (3- oder 2-G), wird das Konsistorium nach Lage der dann geltenden Vorschriften entscheiden. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Perso- nen einen Gottesdienstbesuch zu ermöglichen. Bitte melden Sie sich rechtzeitig dafür an, auf unserer Homepage (www.wng-hanau.de).

Folgende Gottesdienstordnung ist für den 24. Dezember vorgesehen:

14:30 – 15:30 Uhr Christmette
16:00 – 17:00 Uhr Christmette
17:30 – 18:30 Uhr Christmette mit festlicher Musik

Wegen der üblichen großen Personenanzahl haben sich die Innenstadtgemeinden in diesem Jahr darauf geeinigt, einen ökumenischen Gottesdienst NICHT in einer der Kirchen stattfinden zu lassen. Stattdessen wird das übliche Neujahrsgebet auf dem Marktplatz im Rahmen eines kurzen Gottesdienstes stattfinden, um möglichst vielen Personen ohne großen Registrierungs- aufwand ein Kommen zu ermöglichen. Das gemeinsame Neujahrsgebet findet am 1. Januar 2022 um 18:00 Uhr statt.

Auch wenn die Planungen zum Gedenken der Attentate vom 19. Februar noch nicht ganz final sind, möchten wir schon jetzt auf eine gottesdienstliche Feier hinweisen, die von den drei „staatlich angesiedelten“ Gemeinden des 17. und 19. Jahrhunderts in unserer Kirche begangen wird. Zusammen mit der römisch-katholischen und jüdischen Gemeinde werden wir einen Bittgottesdienst um Frieden, Versöhnung und Akzeptanz feiern, in dem die unterschiedlichen Traditionen ihren Platz haben werden. Auch wenn uns der Glaube an Jesus Christus trennt, so eint uns der Glaube Jesu doch mit dem Judentum vor Gott.

Für unsere Gottesdienst-Besucher haben wir uns in diesem Jahr etwas Besonderes überlegt, da wir ja leider wieder nicht so feiern können, wie wir das gerne in den „Vor-Corona-Jahren“ getan haben. Nach dem Gottesdienst am 3. Oktober kann sich jeder Gottesdienst-Besucher eine von Pfarrer Telder persönlich gekochte Stärkung für das Mittagessen mitnehmen. Mit einem deftigen Eintopf sagt Pfarrer Telder Dankeschön für alle Unterstützung und hoffentlich haben auch Sie viele Gründe Dankeschön zu sagen.