Kirchenmusik
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Zum Orgeljahr 2021 hat sich die Wallonisch-Niederländische Kirche zu einem ganz besonderem Orgelprojekt entschieden und stellt damit ein einzigartiges Projekt auf die Beine, welches hoffentlich weit über die Grenzen des Rhein-Main-Gebiet Anklang finden wird.
Bereits in mehreren Sitzungen hat sich das Kleine Konsistorium und ebenso auch in der vergangenen Sitzung das Große Konsistorium mit unserer Peter-Pfeifenorgel beschäftigt. Diese ist in den vergangenen Jahren, nicht zuletzt durch die andauernde Hitze im Sommer, in einem Zustand, der eine Renovierung als wirtschaftlich nicht sinnvoll erscheinen lässt, wie uns ein Orgelsachverständiger mitgeteilt hat. Nun könnte man die Pfeifen einfach ausschalten und nur noch die digitale Johannus-Orgel benutzen. Die Mehrheit der Konsistorialen hat sich aber dafür ausgesprochen, dass zu einer Kirche noch immer eine klassische Pfeifenorgel gehört.
Da unsere Orgel aber auch für Konzerte genutzt wird, schlug Pfarrer Telder vor, eine Kino- bzw. Theaterorgel zu installieren, um noch mehrere Möglichkeiten zu haben und die Wallonisch-Niederländische Kirche als einen einzigartigen Klangkörper zu etablieren. Durch private Kontakte wurde uns ein Instrument angeboten, um das sich die Gemeinde erfolgreich beworben hat. Dabei handelt es sich um eine dreimanualige Wurlitzer Balaban Orgel, die 1928 im Colfax Theatre in South Bend (Indiana/USA) installiert wurde. Da die Orgel für einen symbolischen Dollar in den Besitz der Gemeinde wechselt, wurde beschlossen, die Orgel nach Deutschland zu holen. Mittlerweile ist die Wurlitzer in Deutschland angekommen, wurde von einem Orgelbauer restauriert und ist nun zum Einbau bereit.
Manch einer hat es schon in unserer Kirche wahrgenommen: auf der Empore klafft in der Mitte eine große Lücke und ein Loch in der Wand hat schon die eine oder andere Frage aufgeworfen. Ende September wurde die alte Pfeifenorgel ausgebaut und das hat den Statiker auf den Plan gerufen. Bisher wussten wir nicht, wie schwer die alte Orgel gewesen ist. Nach einem Besuch auf einer Wiegestation wissen wir es: sie wog knapp 7 Tonnen und war mit einem Stahlträger mit der Außenwand verbunden, um sie zusätzlich zu sichern. Das hat den Orgelbauer und das Konsistorium überrascht, denn die Wurlitzer-Orgel wiegt einige Tonnen mehr. Da die Statikberechnungen vom Wiederaufbau unvollständig sind, suchen wir gerade nach einer Lösung, denn wir wollen die Empore nicht überladen. Dass hier Vorsicht geboten ist, ist angesichts der Materialermüdung von anderen Betonbauten aus den 1960ern selbstverständlich. Deshalb ist noch etwas Geduld geboten, bis die neue Orgel erklingen wird.
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