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Rückblick

So viel gelacht haben Eltern, Lehrer und alle interessierten Zuhörer wohl selten bei einem Thema, das in der Regel zu heftigen Auseinandersetzungen und Unverständnis zwischen Kindern und Erwachsenen führt. 

Moritz Becker, Gründungsmitglied von smiley e.V., ist Diplom-Sozialarbeiter/- Sozialpädagoge (FH). Er arbeitet mit Schulklassen zusammen, moderiert und hält Vorträge vor Eltern und Multiplikatoren. Im Oktober informierte er im Rahmen eines Vortrags das Auditorium in der Karl-Rehbein-Schule überaus unterhaltsam über die Mediennutzung der jungen Generation. „Ich erkläre, Sie denken“, sagt der Medienberater, der mit Originaltönen aus dem Klassenzimmer die Perspektive der Jugendlichen vermittelt und aus dieser alltäglichen Nutzung einen Ansatz im Umgang mit sozialen Medien sucht. Unbekümmertheit und Neugierde seien die Merkmale jeder jungen Generation, sie suche zudem nach Anerkennung und Aufmerksamkeit – nicht nur, aber auch in den sozialen Medien oder bei Onlinespielen. „Wollen wir das Netz verändern, müssen wir bei den Menschen ansetzen. Bei allen Risiken und Gefahren, die das Internet und soziale Medien beinhalten“, plädiert Moritz Becker für ein Heranführen an die Nutzung. Die Mechanismen seien dieselben wie in der realen Welt. Kinder brauchten die Begleitung der Eltern und Pädagogen, damit sie die Risiken einschätzen lernen. Das Internet sei so gut, wie die Menschen, die es nutzen. 

Fast 60 Kinder besuchten an einem Samstag im November die KinderUni, um sich über die kleinen Plagegeister zu informieren, die es sich gerne auf unserem Körper und in unseren Wohnungen bequem machen. Die Referentin hielt zunächst eine spannende Vorlesung und räumte mit manchem Vorurteil auf. Im Anschluss gab es eine Experimentierphase mit spannenden Blicken durchs Binokular, mit vielen Versuchen und Spielen zum Thema und es wurden kleine Lavendelsäckchen als Schutzmaßnahme z.B. gegen Kleidermotten selbst hergestellt.

Handyfotos, Videos und WhatsApp – das sind für viele Menschen die wichtigsten Funktionen, um z.B. mit der Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Auch Senioren nutzen das Smartphone immer öfter und haben dabei jedoch oft Berührungsängste. In Kooperation mit der Ausbildungsabteilung der Firma Heraeus konnten die Teilnehmer des Kurses in Kleingruppen Schritt für Schritt wichtige Funktionen anhand ihres eigenen Smartphones besser kennenlernen. 

wng hanau 2020 03 29Der vierte und letzte Block des Science Club war wieder ein voller Erfolg. Die zwölf jungen Entdecker konnten über mehrere Wochen hinweg an spannenden Projekten forschen, die sie sich selbst ausgesucht hatten. Es wurde getüftelt, skizziert, gebaut und getestet, aber auch mal gemanscht, wie z.B. bei der Herstellung von Slime. Wie bei echten Forschern wurde alles in einem Logbuch dokumentiert und fürs Nachmachen zuhause aufgeschrieben. 

Ende Oktober führte die Senioren-Exkursion der Familienakademie in das Historische Museum nach Frankfurt. Dort konnten die Teilnehmer während einer Führung durch das alte und neue Ausstellungshaus bekannte, prächtige und ungewöhnliche Ausstellungsstücke bestaunen und einen Teil von Frankfurts Geschichte kennenlernen.

…das war das Thema des Workshops Ende November, an dem insgesamt 17 Familien teilnahmen, um eine Herberge für Josef und Maria zu bauen. In vorweihnachtlicher Atmosphäre wurde gesägt, gebohrt, gehämmert, geleimt und dekoriert. Das gesamte Material wurde von einem Krippenbau-Experten zur Verfügung gestellt. Dabei entstanden ganz verschiedenartige Weihnachtskrippen, die sicher für viele Jahre ihren Platz in den heimischen Wohnzimmern gefunden haben.

Im Jahr 2019 besuchten an mehreren Nachmittagen Auszubildende aus verschiedenen Fachbereichen der Firma Heraeus das MiTTENDRiN. In diesem Rahmen stellten die Auszubildenden anhand unterschiedlicher Aktivitäten verschiedene Ausbildungsberufe vor. Einer der Nachmittage wurde bspw. von den Glas-Auszubildenden begleitet, die den Kindern und Jugendlichen einige der Heraeus-Produkte aus Glas zeigten und spielerisch darstellten, wie Linsen (z.B. Brille), Spiegel und Prismen in der Optik funktionieren. Auch die auszubildenden Chemielaboranten und Chemikanten sowie  Auszubildende aus dem Bereich Lagerlogistik gaben den Jungen und Mädchen spielerisch einen Einblick in ihr Berufsfeld.