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Grußwort

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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seit langem ist es nun kein biblischer Vers, sondern ein Zitat des Reformators Johannes Calvin, welches Sie auf der Titelseite des aktuellen Gemeindeblattes lesen. Als reformierte Kirche, die sich auf diesen Reformator aus der Schweiz und Frankreich bezieht, ist es immer wieder belebend für die Gegenwart, sich einmal neu auf die Quellen der Reformation zu beziehen. Aus diesem Grund möchte ich Sie alle recht herzlich schon an dieser Stelle einladen, die drei Vorlesungen zur Kirchen- und Theologiegeschichte zu besuchen, die sich mit der Geschichte unserer Wallonisch-Niederländischen Kirche beschäftigen werden.

Neben der theologischen Dimension der Reformation gab es auch einen politischen Umbruch in der damaligen Zeit. Deshalb ist es für reformierte Christen besonders wichtig, sich auch in der Politik, im öffentlichen Leben zu engagieren. Ich freue mich besonders, dass uns zum Reformationstag und tags darauf öffentliche Personen ihr Kommen zugesichert haben, um über die wirtschaftliche bzw. politische Verantwortung des christlichen Glaubens zu sprechen. Auch hier gilt die Einladung an alle.

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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in einer überraschenden und vielleicht auch für machen gewöhnungsbedürftigen Beleuchtung erstrahlt der Kanzelbereich in unserer Kirche. Das Titelbild wurde aufgenommen während der ersten Nacht der Kirchen in Hanau. Menschen unterschiedlichen Alters aber auch unterschiedlicher religiöser Herkunft nutzten diesen Abend, um einmal hinter die altehrwürdigen Mauern unserer Kirche zu schauen und staunten nicht schlecht, was sie dort sehen konnten. Viele Fragen konnten wir beantworten, mancher wollte einfach nur still für einen Moment Platz nehmen, ohne viele Worte. Ja, es gibt Momente, da braucht es nicht  vieler Worte und deshalb verzichtet das Titelblatt dieses Mal auch auf ein biblisches Wort. Das Bild spricht seine eigene Sprache: so bunt und strahlend wünsche ich mir unsere Kirche und – Gott sei’s gedankt – an vielen Stellen erlebe ich selbst und auch andere sie so. Unsere Wallonisch-Niederländische Kirche ist so bunt und vielfältig, wie die Menschen, die sich an den verschiedenen Stellen engagieren. Ohne diese vielen helfenden Hände wäre unser diesjähriges Weinfest und auch das Erntedankfest nicht möglich gewesen, wovon Sie im Rückblick lesen können. 

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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eine Friedenstaube als Titelbild des aktuellen Gemeindeblattes verwundert vielleicht manchen. Und auch der Bibelvers mit den Schwertern, die zu Pflugscharen werden, erinnert an Hammer und Sichel aus kommunistischen Zeiten. Wieso eine solche Bildwahl? Im Jahr 2014 wird vielerorts an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht. Das ganze letzte Jahrhundert war von verschiedenen Kriegen geprägt und wir dürfen nicht dankbar genug sein, dass zumindest in Mitteleuropa seit Ende des Zweiten Weltkrieges Friede herrscht, der an den Grenzen Europas und darüber hinaus sehr zerbrechlich ist. Scheinbar lernen manche Völker mehr aus der Vergangenheit als andere und bemühen sich, sich für Frieden zu engagieren. „Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ Wer aus der Vergangenheit seine Schlüsse zieht, lernt, was dem Frieden dient. Ein Schwerpunkt dieses Gemeindeblattes ist deshalb ein Rückblick auf die Kriegszeit 1914-1918. Es ist interessant, wie die Menschen damals die Zeit erlebt haben und wie sich dies in den Chroniken und Protokollen unserer Kirche niedergeschlagen hat.