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Grußwort

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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eine Friedenstaube als Titelbild des aktuellen Gemeindeblattes verwundert vielleicht manchen. Und auch der Bibelvers mit den Schwertern, die zu Pflugscharen werden, erinnert an Hammer und Sichel aus kommunistischen Zeiten. Wieso eine solche Bildwahl? Im Jahr 2014 wird vielerorts an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht. Das ganze letzte Jahrhundert war von verschiedenen Kriegen geprägt und wir dürfen nicht dankbar genug sein, dass zumindest in Mitteleuropa seit Ende des Zweiten Weltkrieges Friede herrscht, der an den Grenzen Europas und darüber hinaus sehr zerbrechlich ist. Scheinbar lernen manche Völker mehr aus der Vergangenheit als andere und bemühen sich, sich für Frieden zu engagieren. „Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ Wer aus der Vergangenheit seine Schlüsse zieht, lernt, was dem Frieden dient. Ein Schwerpunkt dieses Gemeindeblattes ist deshalb ein Rückblick auf die Kriegszeit 1914-1918. Es ist interessant, wie die Menschen damals die Zeit erlebt haben und wie sich dies in den Chroniken und Protokollen unserer Kirche niedergeschlagen hat.

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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der Bibelvers aus dem Buch des Predigers ist mir letztens ins Auge gestochen. Fast könnte man meinen, diese Aussagen stammen nicht von vor fast 2500 Jahren, sondern aus unserer Zeit, in der man durch die zahlreichen Fernsehkanäle, Radiostationen, Zeitungen oder via Internet eigentlich alles erfahren kann, wenn man es nur erfahren will. Und dabei das Erschreckende: So vieles davon ist alles schon mal da gewesen.

Aus diesem Blickwinkel kann einem die Freude an der Zukunft genommen werden. Aus dem Blickwinkel Gottes sieht es aber vielleicht anders aus: „Gott lässt von neuem geschehen, was in Vergessenheit geriet.“ Erinnern Sie sich noch an die vielen Träume, die hoffentlich zahlreich in Erfüllung gingen? An einen Wunsch, der vielleicht Jahrzehnte lang in Ihrem Herzen schlummerte, bevor Sie sich gewahr wurden, dass er noch nicht erfüllt ist? Aus dieser Perspektive hat der Vers doch eine beruhigende Wirkung, dass sich der Mensch nicht abzuhetzen braucht in seinem Leben und dass er das Rad nicht immer wieder neu erfinden muss. Denn gibt es nicht einen Schatz an Erfahrungen und Erinnerungen in bzw. aus der Vergangenheit, der die Gegenwart bereichern kann?

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

01b-Berezynski

Gott nahe zu sein ist mein Glück

Psalm 73, 28

Die Losung für 2014 drückt einen Wunsch aus, den Menschen immer wieder hegen. Wir wollen Gott nahe sein, dafür brauchen wir manchmal jemanden, der uns darauf stößt oder uns daran erinnert. Engel sind Boten Gottes, die oft unerwartet oder auch unerkannt in das Leben von Menschen treten.

Der Name Engel entspricht dem lateinischen angelus, gotisch aggilus oder aus dem altgriechischen ’άγγελος (ángelos) „Bote“, „Abgesandter“. Es ist die Übersetzung aus dem Hebräischen ךאלמ (mal‘ach) „Bote“.