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Grußwort

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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eine Reihe von Türen, eine davon geöffnet und farblich besonders hervorgehoben: So erscheint dieses Mal dieses aktuelle Gemeindeblatt. Schneller als gedacht sind wir von Weihnachten auf dem Weg nach Ostern und merken dabei vielleicht gar nicht, was und wen wir alles dabei übersehen könnten. Vielleicht hat sich für den einen im neuen Jahr bereits eine neue Türe im Leben geöffnet, Chancen haben sich aufgetan. Andere mögen sich vielleicht noch nach einer sich hoffentlich bald öffnenden Tür sehnen, fühlen sie sich doch wie festgenagelt an der Stelle ihres Lebens, an der sie sich gerade befinden. Mit offenen Türen verbinden wir Menschen etwas Positives und haben Angst davor, wenn Freunde wie Fremde uns die Türe „vor der Nase“ zuschlagen. 

Offene Türen soll auch unser neues Gemeindezentrum haben. Wir wollen unser Gemeindeleben nicht hinter dicken Mauern verstecken, sondern jeder darf sehen, wie lebendig und abwechslungsreich sich sowohl die Gemeinde als auch die Kathinka-Platzhoff-Stiftung präsentieren. Das neue Gemeindezentrum wird sehr viele Fenster haben und die Räume werden dadurch lichtdurchflutet sein. Noch erahnt man es nur, aber die Bauarbeiten sind täglich im Fortschreiten und aus einem Traum wird langsam Wirklichkeit. Davon können Sie in diesem Gemeindeblatt lesen. 

Offene Türen – die Jahreslosung für 2015 erinnert uns daran, dass so, wie wir einander begegnen, Gott in Christus auch uns begegnet. „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“, heißt es im Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom. Wer gerade zur Weihnachtszeit in unserer Kirche zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen gewesen ist, konnte erleben, wie sich gerade Gäste bei uns wohlfühlen, und die Gemeindestatistik bestätigt uns durch ihre stabilen Zahlen ebendies auch. Dies wollen wir nicht als selbstverständlich erachten in einer Zeit, in der zwar viel von Religion in ihrer fanatisch-terroristischen Entfaltung die Rede ist, Gemeinden und Kirchen vor Ort aber doch mit sinkenden Mitgliedszahlen zu kämpfen haben. 

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ Nun sind wir auf dem Weg nach Ostern. Es ist das Fest, an dem wir Christen den Sieg Gottes über den Tod feiern. Offene Türen – leere Gräber. Diese Bilder der Bibel möchten Hoffnung schenken, dass wir in unserem Leben noch lange nicht alles ausgeschöpft haben, was an Möglichkeiten in uns schlummert. Und dass vor allem dann, wenn wir uns am Ende mit unseren Kräften fühlen, von Gott doch die Kraft kommen kann, einmal mehr aufzustehen und immer wieder neu dem Leben zu begegnen. Bleiben Sie gespannt, was auf Sie wartet und welche Türen sich vor Ihnen in der nächsten Zeit öffnen.

Gott habe Acht auf Ihr Tun und Lassen, auf Ihre Wege und Ihre Lieben.

Es grüßt Sie herzlich aus der Steinheimer Straße

Ihr Pfr. Torben W. Telder

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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seit langem ist es nun kein biblischer Vers, sondern ein Zitat des Reformators Johannes Calvin, welches Sie auf der Titelseite des aktuellen Gemeindeblattes lesen. Als reformierte Kirche, die sich auf diesen Reformator aus der Schweiz und Frankreich bezieht, ist es immer wieder belebend für die Gegenwart, sich einmal neu auf die Quellen der Reformation zu beziehen. Aus diesem Grund möchte ich Sie alle recht herzlich schon an dieser Stelle einladen, die drei Vorlesungen zur Kirchen- und Theologiegeschichte zu besuchen, die sich mit der Geschichte unserer Wallonisch-Niederländischen Kirche beschäftigen werden.

Neben der theologischen Dimension der Reformation gab es auch einen politischen Umbruch in der damaligen Zeit. Deshalb ist es für reformierte Christen besonders wichtig, sich auch in der Politik, im öffentlichen Leben zu engagieren. Ich freue mich besonders, dass uns zum Reformationstag und tags darauf öffentliche Personen ihr Kommen zugesichert haben, um über die wirtschaftliche bzw. politische Verantwortung des christlichen Glaubens zu sprechen. Auch hier gilt die Einladung an alle.

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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in einer überraschenden und vielleicht auch für machen gewöhnungsbedürftigen Beleuchtung erstrahlt der Kanzelbereich in unserer Kirche. Das Titelbild wurde aufgenommen während der ersten Nacht der Kirchen in Hanau. Menschen unterschiedlichen Alters aber auch unterschiedlicher religiöser Herkunft nutzten diesen Abend, um einmal hinter die altehrwürdigen Mauern unserer Kirche zu schauen und staunten nicht schlecht, was sie dort sehen konnten. Viele Fragen konnten wir beantworten, mancher wollte einfach nur still für einen Moment Platz nehmen, ohne viele Worte. Ja, es gibt Momente, da braucht es nicht  vieler Worte und deshalb verzichtet das Titelblatt dieses Mal auch auf ein biblisches Wort. Das Bild spricht seine eigene Sprache: so bunt und strahlend wünsche ich mir unsere Kirche und – Gott sei’s gedankt – an vielen Stellen erlebe ich selbst und auch andere sie so. Unsere Wallonisch-Niederländische Kirche ist so bunt und vielfältig, wie die Menschen, die sich an den verschiedenen Stellen engagieren. Ohne diese vielen helfenden Hände wäre unser diesjähriges Weinfest und auch das Erntedankfest nicht möglich gewesen, wovon Sie im Rückblick lesen können.