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Grußwort

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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eigentlich sollte an dieser Stelle ein anderes Grußwort stehen. Es sollte zurückblicken auf die unbeschwerte Sommer- und Herbstzeit. Natürlich sollte es auch etwas nachdenklich stimmen angesichts der Flüchtlinge, die in großer Zahl mittlerweile unter uns leben. Einmal noch durchatmen, und dann beginnt schon wieder die Advents- und Weihnachtszeit. 

Doch dann stockte der Atem, als am Abend des 13. November in Paris der Terror zuschlug und mehrere hundert Menschen in den Tod riss oder auf die Intensivstationen der Krankenhäuser brachte. Vorbei war da die Unbefangenheit und sicherlich bin ich nicht der Einzige, der seine Sicherheit in Gefahr sieht. Paris ist zwar knapp 600 Kilometer von Hanau entfernt, aber gefühlt scheint nun dieser Terror mitten unter uns angekommen zu sein. Ein Gebet von Dietrich Bonhoeffer ist mir eingefallen, das an dieser Stelle für sich selber spricht:

Kirche Frankreich 

Gott, zu Dir rufe ich in der Frühe des Tages.
Hilf mit beten
und meine Gedanken sammeln zu Dir;
ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster,
aber bei Dir ist das Licht;
ich bin einsam,
aber Du verlässt mich nicht;
ich bin kleinmütig,
aber bei Dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig,
aber bei Dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit,
aber bei Dir ist die Geduld;
ich verstehe Deine Wege nicht,
aber Du weißt den Weg für mich.

Wir sind auf dem Weg nach Weihnachten, dem Fest des Friedens. Möge Gott dafür Sorge tragen, dass es friedvolle und ruhige Zeiten werden. Und wo Menschen ihren eigenen Willen auf Kosten anderer durchzusetzen versuchen, möge Gott seine schützende Hand erheben. 

Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und die besten Wünsche für 2016

Torben W. Telder, vdm - Pfarrer

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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eine Kuh schaut Sie auf dem aktuellen Gemeindeblatt an. Saftige Weiden und glückliche Kühe passen zusammen. Aber als ich mich an meinen Schreibtisch setzte, um dieses Grußwort zu schreiben, war es wieder einmal ein fast unerträglich heißer Tag. Viele von Ihnen waren sicherlich im Urlaub, während ich zusammen mit einer Menge anderer noch nicht in Ferien gewesen bin. Zu der Kuh und der Weide treten auch Bilder von Stränden und Palmen vor mein inneres Auge.

Doch irgendetwas „störte“ diese innerliche Idylle. Mir gingen Berichte von gekenterten Flüchtlingsboten auf dem Mittelmeer durch den Kopf. Und diese erschütternden Bilder finden eine Fortsetzung in Berichten über überfüllte und teilweise menschenunwürdige Flüchtlingsunterkünfte quer durch Europa. Nicht überall werden diese Menschen mit offenen Armen willkommen geheißen. 

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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es ist ein eindrucksvolles Gebäudeensemble, welches Sie auf dem Titelblatt des aktuellen Gemeindeblattes sehen. In der Mitte eine riesige Kirche ganz aus Glas. Daher hatte sie auch ihren Namen: „Crystral Cathedral“. Ihr Erbauer hatte den Wunsch, dass man die Gottesdienste nicht abgeschottet von der Außenwelt feiert, sondern dass Gottesdienst inmitten der Welt stattfindet. Wieso ich Ihnen dies erzähle? Weil der Pfarrer, der dieses Gebäude erbaute, in der Nacht auf Karfreitag starb. Robert H. Schuller war wohl einer der bekanntesten und erfolgreichsten Fernsehprediger, der seine Gottesdienste aus Garden Grove, in der Nähe von Los Angeles, in die ganze Welt übertragen ließ. 

Angefangen hatte er in einem Autokino, erbaute zwei immer größere Kirchen, bis endlich dieses Gebäude stand und weltweit bis zu 30 Millionen Menschen in 200 Ländern die Gottesdienste verfolgen konnten. Sein Traum, den er als armer Bauernsohn hatte, wurde wahr. „If you can dream it, you can do it!“ lautet einer seiner einfachsten, aber doch motivierenden Sätze. Getrübt wird diese Erfolgsgeschichte leider dadurch, dass Nachfolgestreitigkeiten und Unregelmäßigkeiten das Werk fast wieder zum Erliegen brachten. Aber so ist es eben im Leben: Rückschläge und Erfolge wechseln sich ab.