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Grußwort

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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wenn Sie dieses Gemeindeblatt in Händen halten, ist das neue Gemeindezentrum eröffnet worden. Endlich haben wir es geschafft und das Projekt, an dem viele die letzten Jahre beteiligt waren, ist Wirklichkeit geworden. Dass Sie  dieses Gemeindeblatt fast pünktlich erhalten, grenzt nahezu an ein Wunder. 

Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass der „normale“ Gemeindealltag ohne Einschränkungen in der letzten Zeit mit der Mehrbelastung durch die Baustelle gestemmt wurde. Nebenbei haben wir noch die Konsistoriumswahl durchgeführt und die jährlichen Selbstveranlagungen auf den Weg gebracht. Dafür gilt ein besonderer  Dank den Damen im Büro, ohne die dies alles nicht möglich gewesen wäre. In den nächsten Wochen werden dann auch alle Mitarbeitenden umziehen und die neuen Räumlichkeiten mit Leben füllen.

Wie so oft in letzter Zeit schreibe ich dieses Grußwort „auf dem Sprung“ zwischen Schreibtisch, Gemeindeleben und Baustelle. Unermüdlich wurde ich dabei von dem stellvertretenden Präses-Ältesten Hans Lückhardt begleitet, der mit seinem Fachwissen und Einsatz eine große Stütze gewesen ist, wofür der Dank nicht groß genug ausfallen kann.

Sicherlich konnte ich in der vergangenen Zeit nicht allen und allem gerecht werden, wenn der Pfarrer gleichzeitig auf vielen „Hochzeiten tanzen“ muss. Wir können aber heute auf ein erfolgreiches 2015 zurückblicken, wie es die (unüblich) hier angefügte Statistik zeigt.

Es grüßt Sie herzlich zum letzten Mal aus der Steinheimer Straße

Torben W. Telder, vdm - Pfarrer

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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eigentlich sollte an dieser Stelle ein anderes Grußwort stehen. Es sollte zurückblicken auf die unbeschwerte Sommer- und Herbstzeit. Natürlich sollte es auch etwas nachdenklich stimmen angesichts der Flüchtlinge, die in großer Zahl mittlerweile unter uns leben. Einmal noch durchatmen, und dann beginnt schon wieder die Advents- und Weihnachtszeit. 

Doch dann stockte der Atem, als am Abend des 13. November in Paris der Terror zuschlug und mehrere hundert Menschen in den Tod riss oder auf die Intensivstationen der Krankenhäuser brachte. Vorbei war da die Unbefangenheit und sicherlich bin ich nicht der Einzige, der seine Sicherheit in Gefahr sieht. Paris ist zwar knapp 600 Kilometer von Hanau entfernt, aber gefühlt scheint nun dieser Terror mitten unter uns angekommen zu sein. Ein Gebet von Dietrich Bonhoeffer ist mir eingefallen, das an dieser Stelle für sich selber spricht:

Kirche Frankreich 

Gott, zu Dir rufe ich in der Frühe des Tages.
Hilf mit beten
und meine Gedanken sammeln zu Dir;
ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster,
aber bei Dir ist das Licht;
ich bin einsam,
aber Du verlässt mich nicht;
ich bin kleinmütig,
aber bei Dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig,
aber bei Dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit,
aber bei Dir ist die Geduld;
ich verstehe Deine Wege nicht,
aber Du weißt den Weg für mich.

Wir sind auf dem Weg nach Weihnachten, dem Fest des Friedens. Möge Gott dafür Sorge tragen, dass es friedvolle und ruhige Zeiten werden. Und wo Menschen ihren eigenen Willen auf Kosten anderer durchzusetzen versuchen, möge Gott seine schützende Hand erheben. 

Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und die besten Wünsche für 2016

Torben W. Telder, vdm - Pfarrer

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN,

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eine Kuh schaut Sie auf dem aktuellen Gemeindeblatt an. Saftige Weiden und glückliche Kühe passen zusammen. Aber als ich mich an meinen Schreibtisch setzte, um dieses Grußwort zu schreiben, war es wieder einmal ein fast unerträglich heißer Tag. Viele von Ihnen waren sicherlich im Urlaub, während ich zusammen mit einer Menge anderer noch nicht in Ferien gewesen bin. Zu der Kuh und der Weide treten auch Bilder von Stränden und Palmen vor mein inneres Auge.

Doch irgendetwas „störte“ diese innerliche Idylle. Mir gingen Berichte von gekenterten Flüchtlingsboten auf dem Mittelmeer durch den Kopf. Und diese erschütternden Bilder finden eine Fortsetzung in Berichten über überfüllte und teilweise menschenunwürdige Flüchtlingsunterkünfte quer durch Europa. Nicht überall werden diese Menschen mit offenen Armen willkommen geheißen.