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Rückblick

Wegen der Absage des Gottesdienstes am 19. März, 75 Jahre nach der Zerstörung Hanaus und unserer Doppelkirche, legte die Stadtverordnetenvorsitzende zusammen mit dem Moderamen die Kränze am Mahnmal in der Wallonischen Kirchenruine nieder. Gemeinsam wurde die Versöhnungslitanei gebetet.

Auf vielfachen Wunsch unserer jüngeren männlichen Teilnehmer haben wir ein Minecraft-Event ins Programm der Familienakademie aufgenommen. Die 14 Jungen zwischen 9 und 12 Jahren hatten bereits erste Vorkenntnisse am PC. Ende Februar war es endlich soweit: In kleinen Teams wurden technisch und architektonisch anspruchsvolle Bauwerke erfunden und konstruiert. Vor dem Arbeiten mit den Tablets, wurden Skizzen am Reißbrett aufgezeichnet, verwendbare Materialien festgelegt etc. Dann ging es an die digitale Umsetzung. Ziel des Spiels ist es, kreatives Denken, Entwickeln von Lösungsstrategien, Organisation und Planung sowie auch Frustrationstoleranz zu fördern. Am Ende war eine virtuelle ägyptische Welt entstanden, durch die die Eltern mit ihren Kindern zum Abschluss reisen konnten.

Bei dem Vortrag, der am 31. Januar in der Familienakademie stattfand, erhielten die Zuhörerinnen und Zuhörer Informationen und Tipps zu Übungen rund um das Thema Schlaf. Sabine Fischer, Schlaftrainerin und Physiotherapeutin, stellte effektive und einfache Techniken zum Ein- und Durchschlafen vor. Auch persönliche „Stellschrauben“ zum besseren Schlaf wurden in den Fokus genommen.

Eigentlich stand „Blumenpflanzen“ auf dem Programm des Kindertreffs vom 27. Februar. Doch nachdem die multikulturelle Kindergruppe noch sehr aufgewühlt von den erschütternden Ereignissen in Hanau vom 19.02.2020 war und großer Redebedarf bestand, wurde das Programm kurzerhand geändert. Die Teilnehmer/innen des Kindertreffs diskutierten und verarbeiteten auf diese Weise den Schock und ordneten das Gefühlschaos. Es war ganz deutlich, dass die Kinder eine Plattform brauchten, um Ihre Anteilnahme und Gedanken auszudrücken. So entstand dort, wo sonst gebastelt und gespielt wird, ein Plakat gegen Rassismus in Hanau.

Wer wäre nicht gerne einmal ein Superheld? 34 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren kamen in den Winterferien in die Familienakademie, um die neue „Superhelden-Lego-Stadt“ zu erbauen. Mit viel Fingerspitzengefühl wurden nach und nach zahlreiche Bausätze rund um Superman, Batman, Spiderman und viele mehr zusammengesetzt und zu einer riesigen Welt zusammengefügt. Während der Freibauphase waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zum Abschluss des Kurses kamen die Familien der jungen Erbauer zu Besuch, um die entstandene Welt zu bestaunen und zu fotografieren.

Langeweile in den Winterferien? Nicht beim Ferienworkshop der Familienakademie, der im Januar für alle tüftelbegeisterten Kinder von sechs bis zehn Jahren stattfand. Mit den beiden Lernrobotern Dash und Thymio war der Einstieg in die Welt der Programmierung und Robotik für die Kinder ein spannendes Abenteuer. Sie bauten eigene Labyrinthe, aus denen Dash mit Hilfe der neu erworbenen Coding-Kenntnisse eigenständig hinausfindet. Andere programmierten lustige Tanzabfolgen oder einen Parcours für Wettrennen. Auf diese Weise lernten die insgesamt 14 jungen Teilnehmer ganz spielerisch die Programmiersprache „Scratch“ und die Grundfunktionen eines Tablets mit Konfigurationen von Farben, Tönen, Sprache, Sensoren, Kamera und Licht kennen.

Es bogen sich die Tische vor leckerem Essen, welches der Zeit Martin Luthers nachempfunden war. Viele fleißige Hände haben diesen Vormittag vorbereitet, zu dem auch kurz Pfarrer Telder mit einigen Gedanken zur Reformation vorbeischaute.