Rückblick

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So schön beleuchtet ist unsere Kirche zu den Taizé-Gottesdiensten. Hier ist ein Bild vom Buß- und Bettag zu sehen. In den Wintermonaten findet ein Mal monatlich ein Taizé-Gottesdienst statt, in den Sommermonaten werden Evensong-Gottesdienste gefeiert.

 

Ende November, 1. Advent. Und wo könnte man ihn schöner feiern als in einem Spielzeug- und Puppenmuseum? Die von der Kathinka-Platzhoff-Stiftung gestifteten Egli-Figuren leisteten gute Dienste bei der Erzählung der bekannten Geschichte aus dem Lukasevangelium.

Kinder aus der Stiftung und der Gemeinde gestalteten gemeinsam mit Pfarrerin Berezynski diese Andacht und leisteten begeistert musikalische Beiträge. Mit einem abschließenden adventlichen Basteln und einer Tasse Kaffee klang der Adventsnachmittag aus.

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Der Nikolaus war am 6.12. tatsächlich in der Kirche, trotz seines vollen Terminplanes! Er brachte Süßes für die Kinder, nahm sich aber auch die Zeit, in einem kleinen Interview Fragen von Pfarrerin Berezynski zu beantworten. 

Der Nikolaus hörte im Gottesdienst nicht nur Gedichte von den Kleinsten, auch die Kinder der Flötengruppe waren dabei. Im Anschluss konnten sich alle Gottesdienstbesucher bei Punsch, Glühwein und Knabbereien im Innenhof der Ruine stärken.

Gespannte Konzentration in der Kirche: Die Kinder des Familienzentrums und der Tageseinrchtung für Kinder lauschten und schauten wie gebannt. Wer ist da in die Kirche gekommen und erzählt eine Weihnachtsgeschichte? Ein Weihnachtswichtel. Und er erzählte von einem Sternchen, das auf der Suche nach dem Stall mit dem Kind so allerlei sternenreiche Momente erlebt. Die Erzieherinnen des Familienzentrums spielten in diesem Jahr die Geschichte für die Kinder. 

Umrahmt wurde die Erzählung des Wichtels durch weihnachtliche Musik und den Chor der kleinen „Glitzersternchen“. Im Anschluss an den Weihnachtsgottesdienst trafen sich alle im Innenhof der Ruine zu Imbiss und Punsch.

Schon seit vielen Jahren widmen sich an den Adventssamstagen viele junge Nachwuchstalente der Einübung eines Krippenspiels. In diesem Jahr staunten die Besucher des Gottesdienstes mit Krippenspiel nicht schlecht, als ihnen Joda (vielen bekannt durch die Star Wars Filme), in seiner ihm eigenen Art, die Weihnachtsgeschichte in Erinnerung rief.

Nach getaner Arbeit muss man sich auch stärken…

Und wer so fleißig wie unsere Krippenspiel-Kinder probt, hat natürlich ein leckeres Essen mit einer kleinen Weihnachtsüberraschung verdient.

Auch in diesem Jahr machten sich wieder über 500 Menschen aus fern und nah auf den Weg, um einen unserer drei Weihnachtsgottesdienste zu besuchen. Für alle unsere kleinen Besucher wurde das bereits erwähnte Krippenspiel aufgeführt. Die Kinder der Gemeinde spielten mit Freude und Engagement in vielen verschiedenen Rollen und schickten alle Besucher mit der weihnachtlichen Botschaft vom Frieden unter den Menschen in die Heilige Nacht.

Die Besucher, die sich zum Gottesdienst um 17:30 Uhr einfanden, erwartete eine festliche Christvesper. Zu der feierlichen Atmosphäre trugen auch die musikalischen Darbietungen der Mezzo-Sopranistin Simone Garnier und Pfarrer Telders bei.

Bei der Christmette um 21:00 Uhr fiel für viele in dem Lichtermeer die Anspannung des Tages ab und in ruhiger und besinnlicher Weise wurde die Geburt Jesu gefeiert.

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Bereits seit Jahrzehnten gibt es die wunderschöne Tradition der Wallonisch-Niederländischen Kirche, dass den Besuchern des Weihnachtsgottesdienstes ein Licht und eine Stärkung mit auf den Nachhauseweg gegeben werden. Auch in 2016 fanden sich fleißige Helfer, die in liebevoller Art das Geschenk vorbereiteten.

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Die neue Krabbelgruppe, die sich dienstags von 9:30 – 11:00 Uhr trifft, freut sich noch auf viele kleine Besucher mit ihren Müttern, ihren Vätern oder einem Großelternteil. In einer Kernzeit von 10:00 – 10:30 Uhr werden die Kleinen mit ihrer Begleitung von einer speziell geschulten Fachkraft musikalisch und spielerisch angeleitet. Nach einer altersgemäß erzählten biblischen Geschichte bleibt allen noch viel Zeit zum Kennenlernen, Austausch und zum Sammeln neuer Erfahrungen.

In lockerer Atmosphäre zum Chillen, gemeinsam Kochen und Spielen kommen einmal im Monat die Jugendlichen im Gemeindezentrum zusammen. Aber auch außerhalb gibt es ein cooles Betätigungsfeld ob beim Kegeln oder Klettern. Ideen gibt es viele. Lust mal vorbei zu schauen? Dann erwarten wir Dich am 15. März 2017.

Das Gemeindezentrum füllt sich langsam mit Leben. Mittwochs treffen sich einige  Besucherinnen und Besucher in der Zeit von 10:30 – 12:00 Uhr bei einer Tasse Kaffee zum gemütlichen Austausch. Pfarrer Telder oder Pfarrerin Berezynski nehmen sich die Zeit und setzen sich gerne einmal in die lockere Runde dazu und freuen sich auch über Ihren Besuch.

Ein besonderes Highlight war für die in der Wallonisch-Niederländischen Kirche tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter das Mitarbeiter-Danke-Essen im Dezember. Pfarrer Telder bereitete für die Anwesenden ein leckeres Eintopf-Gericht zu und bewirtete alle zusammen mit Pfarrerin Berezynski. Natürlich kam auch Dank und Ehrung für die beiden Pfarrer nicht zu kurz!

Anfang der Jahres wurde Pfarrer Telder mehrmals von der Präses-Ältesten Doris Gabriel-Bassin und dem französischen Pastor Fidèle Mushidi als Gottesdienstvertretung in der Evangelischen Französisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt begrüßt. Diese landeskirchliche Gemeinde wurde 1554 von den gleichen wallonischen Flüchtlingen gegründet, von denen 40 Jahre später einige nach Hanau übersiedelten, um hier 1597 unsere Kirche zu gründen. Da die deutsche Pfarrstelle zur Zeit vakant ist, wird es sicherlich noch zu weiteren Vertretungsbesuchen kommen. 

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An jeweils drei Nachmittagen im November lud die Familienakademie Kinder ab zwei Jahren ein, gemeinsam mit ihren Eltern auf vielfältige Weise zu experimentieren. Die Jungen und Mädchen waren fasziniert vom Forschen mit Feuer, Flammen, Luft, Klängen und Geräuschen. In der Reihe Alltagsentdeckungen wurden mit Hilfe der Eltern z. B. Teebeutelraketen gebaut, die Eigenschaften von Seifenblasen erforscht, ein Wecker in verschiedene Materialien eingepackt und hingehört, welches Material am besten dämmt und vieles mehr. 

 

In den Herbstferien waren einmal wieder die Experten von Science Lab in der Familienakademie der Kathinka-Platzhoff-Stiftung zu Gast, um mit 18 Kindern im Alter von 9 bis 12 Jahren zum Thema „Luft und Fliegen“ zu forschen und experimentieren. 

Was ist Luft überhaupt? Warum kann ein tonnenschweres Flugzeug fliegen? Was braucht man zum Fliegen? Um Antworten zu diesen Fragen zu finden, haben die Jungen und Mädchen einige normale und auch verrückte Flugobjekte gebaut. Am meisten Spaß hatten sie beim Ausprobieren der Druckluftrakete, die mittels einer Schlauchkonstruktion an einer PET-Flasche angeschlossen war. Ein Höhepunkt dieses KinderCampus bildete der Besuch auf dem Segelflugplatz des Aeroclubs Langenselbold.

Bereits zum 5. Mal fand die KinderUni der Familienakademie in Kooperation mit der Hohen Landesschule Hanau statt. Dieses Mal tauchten 64 junge Forscher im Alter von 8 bis 12 Jahren mit Frau Dr. Caroline Schmidt (Abteilung Geomikrobiologie der Universität Tübingen) in die Welt der Bakterien ein. Nach einer ca. 35-minütigen „Vorlesung“ in echter Hörsaalatmosphäre wurden unter fachgerechter Anleitung zahlreiche Experimente von den Jungen und Mädchen selbst durchgeführt. So konnten sie bspw. herausfinden, wie homogenisierte Milch entsteht, was Säure mit unseren Zähnen und Knochen macht oder wie Bakterien auf der Hand wachsen. Zum Abschluss erhielten die jungen Studenten als Geschenk für die Mühen ihrer „grauen Zellen“ eine „studierte“ Gehirnzelle als Stofftier. 

Aufgrund des großen Interesses und der Relevanz dieses Themas wurde im Oktober ein weiteres Selbsterfahrungswochenende in der Familienakademie veranstaltet. Die Teilnehmer konnten durch einen regen Austausch, durch kreatives Schreiben und Biographiearbeit Gedankenmustern und Gefühlen nachgehen, die die Kriegskinder selbst noch unterdrücken mussten.

Wie man bereits in gesunden Tagen für den Fall vorsorgt, dass man durch Unfall, Krankheit oder im Alter nicht mehr über sich selbst bestimmen kann, das war Thema des Vortrags des Betreuungsvereins Main-Kinzig, der im November stattfand. Die Referentin, Frau Hannelore Hann, gab den Anwesenden Anregungen und Tipps, was bei der Erstellung einer Vollmacht oder einer Patientenverfügung beachtet werden muss.

Wie es sich anfühlt, einen Flugsimulator zu bedienen, auf einem Nagelbrett zu liegen oder was a²+b²=c² eigentlich bedeutet, konnten die 14 Familien bei einem Ausflug im November in das Mitmachmuseum ExperiMINTa herausfinden. Das ExperiMINTa Science Center umfasst über 100 interaktive Versuchsstationen zum Selbsterkunden, an denen mechanische, optische und akustische Phänomene kennengelernt werden können. Ergänzend dazu erklären gut aufbereitete Infotafeln jedes Experiment in leicht verständlicher Form.

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Wegen des großen Erfolges im vergangenen Jahr hat die Familienakademie am 26. und 27. November erneut ein Lego-Bauprojekt für Kinder mit ihren Vätern bzw. Müttern angeboten. Dabei entstand eine riesige Star-Wars Welt. Ein fleißiges Familienteam schaffte es an diesem Wochenende sogar, eines der legendärsten Raumschiffe aus der Serie zu bauen: den Millenium Falcon. Man konnte sich während der abschließenden Ausstellung gut vorstellen, wie Han Solo, Chewbacca und Co. an Bord des Millenium Falcon durch die Galaxie brausen.

 

Nach einem erfolgreichen Jahr voller Aktivitäten und Unternehmungen trafen sich die mittlerweile 18 Frauen des FrauenTreffpunkts vollzählig zum gemeinsamen Weihnachtsessen in einem Hanauer Gasthof. In fröhlicher Stimmung und netter Atmosphäre ließ man das vergangene Jahr Revue passieren und erinnerte sich gerne an die Höhepunkte der 21 Veranstaltungen, wie bspw. mit dem „Vision String Quartett“ in der Evangelischen Kirche Hochstadt oder an den Besuch bei den Frauen der Ahmadiyya Muslim Jamaat und die Besichtigung ihrer Moschee. Auch für das kommende Jahr wollen die Frauen wieder gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm erstellen.

Die Kunsthistorikerin Marianne Jacoby beleuchtete bei Ihrem Vortrag im November in der Familienakademie die Biographien ausgewählter adeliger und bürgerlicher Frauen, welche die Hanauer Neuzeit entscheidend prägten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten dabei unter anderem Katharina Belgica und ihre Tochter Amalie Elisabeth, Maria von Hannover oder auch Karoline Wilhelmine von Dänemark und ihre Tochter Marie Friederike von Hessen-Kassel besser kennen.

Mit dem Besuch des Eintracht-Frankfurt-Museums, das sich auf dem Gelände der Commerz- bank-Arena befindet, stimmten sich die Seniorinnen und Senioren auf die Führung durch das riesige Stadion ein. Dabei besichtigten sie unter anderem die Tribüne, die Umkleidekabinen der Spieler, die VIP-Lounges und die Kirche der Arena.

Im November stand für die Seniorinnen und Senioren ein außergewöhnlicher Ausflug auf dem Programm, denn es hieß „Licht aus im Museum“! Nur im Schein von Taschenlampen genossen die Teilnehmer die Tour durch das Senckenberg-Naturmuseum mit seinen eindrucksvollen Exponaten. Die Taschenlampenführung war ein ganz besonderes Erlebnis, da die Objekte in einem fast dunklen Museum mit einzigartiger Stimmung punktueller wahrgenommen werden konnten.

Den Abschluss der Ausflugsserie der Familienakademie für Seniorinnen und Senioren bildete eine Fahrt nach Aschaffenburg. Bei der dortigen Führung im Schloss Johannisburg wurden unter anderem die einzigartige Korkmodellsammlung, das städtische Schlossmuseum und die Schlosskapelle mit dem Renaissancealtar sowie Kanzel und Portalskulpturen von Hans Juncker besichtigt. Danach hatte jeder noch Zeit, über den direkt am Schloss gelegenen Aschaffenburger Weihnachtsmarkt zu schlendern.

Zum 2. Januar hat die Kathinka-Platzhoff-Stiftung im Stadtteil Hanau-Südost ihre neue Einrichtung „MiTTENDRiN“ eröffnet. Hier haben Jungen und Mädchen zwischen 6 und 14 Jahren, die aus prekären und schwierigen Lebens- und Familiensituationen stammen, die Möglichkeit, an einem kostenfreien Mittagstisch und einer Hausaufgabenbetreuung teilzunehmen. Die Einrichtung ist montags bis freitags von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Sieben kleine Besucherinnen und Besucher aus dem Familienzentrum brachten die Seniorinnen Ende November mal wieder richtig in Schwung und sorgten für gute Laune im Fischerhaus. Entsprechend zur Weihnachtszeit wurden gemeinsam Plätzchen gebacken, die anschließend nach Herzenslust mit Schokoglasur und Zuckerstreuseln verziert und dann mit nach Hause genommen wurden.

Ende November trafen sich alle im Fischerhaus auf einen Glühwein mit Schmalzbrot! Im weihnachtlich dekorierten Foyer und mit passender Musik stimmten sich die Seniorinnen und Senioren zusammen mit Pfarrerin Anja Berezynski auf den Advent ein.

Den Abschluss des Jahres bildete wie immer die Fischerhaus-Weihnachtsfeier mit festlichem Abendessen. Und gleich zu Beginn des neuen Jahres trafen sich die Bewohner dann wieder um gemeinsam auf 2017 anzustoßen.

Mit Spaß und Begeisterung Neues entdecken – das ist das Motto der Physikdetektive. Das Stiftungsprojekt, das 2011 auch als „Bildungsidee“ ausgezeichnet wurde, läuft nunmehr im 10. Jahr und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Bereits im Januar freuen sich die Hanauer Kindertagesstätten darauf, sich wieder anmelden zu können, damit die Kitakinder die Oberstufenschüler der Hanauer Gymnasien besuchen dürfen, um dort gemeinsam physikalischen Phänomenen auf den Grund zu gehen. Dies geschieht mit einfachen, kindgerecht aufbereiteten Experimenten, die von den Schülern vorbereitet und vermittelt werden. Für alle Beteiligten jedes Mal ein toller Spaß! 

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Unsere Sprache ist das A und O für eine erfolgreiche Integration und unabdingbar, um eine Chance auf Teilhabe an der Gesellschaft zu erhalten. Dieses wichtige Thema ist der Kathinka-Platzhoff-Stiftung ein großes Anliegen. Daher unterstützt sie unterschiedliche Sprachförderprojekte an Hanauer Grundschulen sowie unter anderem auch das Projekt „ComBox“, das sich speziell an junge Flüchtlinge an der berufsbildenden Ludwig-Geißler-Schule in Hanau wendet. Die „ComBox“ ist ein neues Instrument zur Sprachvermittlung. Mithilfe von Tablet-PCs, deren einfache Handhabung durch Smartphones meistens bekannt ist, werden die Grundlagen der deutschen Sprache vermittelt. Dieser multimediale Ansatz sowie die spielerischen Elemente des Programms erleichtern den jungen Lernenden den Einstieg in die Fremdsprache.

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