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Predigten

Liebe Schwestern und Brüder im HERRN,
liebe Gäste im Tempel unseres Glaubens,
werte Konsistoriale vom Kollegium des
Kleinen und Großen Konsistoriums,

nun ist es also 10 Jahre her, dass ich den Arbeitsvertag unterschrieben habe und bei Ihnen Pfarrer bin. Eigentlich ist für mich das 10-jährige ja bereits am 28. Januar gewesen, als die Wahl auf mich fiel. Dieser „Gedenktag der Bekehrung und Berufung des Apostel Paulus“ ist ja auch erst einmal vergleichbarer als der heutige Palmsonntag – aber vielleicht auch nur auf den ersten Blick.

Liebe Schwestern und Brüder im HERRN,
liebe Gäste im Tempel unseres Glaubens,
werte Konsistoriale im Apostelamt unserer Kirche!

„Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!“ So soll es in diesem Jahr über unserem Gemeindegründungsfest stehen. So ähnlich war es auch eben im Anspiel mit Zachäus: Er ließ nicht eher locker, bis er Jesus sehen konnte, bis er sein Leben in seinem Schein neu gestalten konnte.

Liebe Gemeindeglieder und Gäste,
sehr geehrte Vertreter der weltlichen Obrigkeit,
Geschwister im Geistlichen Amt,
Schwestern und Brüder im HERRN,

wie fängt man am besten eine Ansprache zur Inbetriebnahme eines neuen Gemeindezentrums an? Mit den Flops, damit es nur besser werden kann? Oder mit den Tops, damit am Ende die Missgeschicke nicht so sehr ins Gewicht fallen? Oder fängt man an, als der erste Gedanke an ein neues Gemeindezentrum geboren wurde? 

Liebe Schwestern und Brüder im HERRN,
liebe Gäste im Tempel unseres Glaubens,

während die Kinder nebenan nun Masken basteln dürfen, wollen wir etwas nachdenklicher werden und einmal auf das bunte Treiben schauen, was so um uns herum passiert. Heute jedoch sehen wir eigentlich nur auf uns selbst. Fasching und Kostümierungen aus Schminke, lustigen Klamotten und Masken gehören ja zusammen. Gerade hinter einer Maske kann man sich so schön verstecken und wohl die Hochkultur der Maskerade gibt es dieser Tage in Venedig. Oder gibt es sie doch eher woanders und wann anders ?